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Beitrag  Seth Clearwater am Fr Jan 14, 2011 4:31 pm

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Beitrag  Seth Clearwater am Mo Jan 24, 2011 8:29 pm

cf: Das Makkah-Reservat

~Listen while Reading~

Seth zwang seine Beine dazu sich immer kräftiger in den feuchten Erdboden zu rammen, befahl den Muskeln seinen Lauf noch mehr zu beschleunigen. Angela hatte keinerlei Probleme ihm zu folgen, im Gegenteil. Sie konnte den großen Bäumen und Sträuchern in ihrer Gestalt viel besser und schneller ausweichen. Dennoch waren die beiden immer gleichauf. Der Gestaltenwandler wusste nicht wie lange sie schon so nebenher liefen. Waren es Minuten oder doch schon Stunden? Es kam ihm jedenfalls so vor. Trotz der fürsorglichen und beruhigenden Worte seiner Freundin konnte er nicht verhindern dass ein Teil in ihm immer noch aufgewühlt war. Er hatte Angst, war nervös. Er sorgte sich um Kenai. Er war noch ein Jahr jünger als Seth selbst es war. Ein Junge von unschuldigen 16 Jahren der noch überhaupt nichts über diese mystische Welt wusste. Er wurde ins kalte Wasser geschmissen, musste eine Zeit lang alleine zu Recht kommen ohne die Gewissheit zu haben, dass irgendwo ein Rudel auf ihn wartete. Seth schauderte bei dieser Vorstellung. Die Wölfe waren Rudeltiere, eine Familie - und Kenai hatte nun eine Familie. Leider war er bisher nicht dazu gekommen von dieser zu Lernen. Er war nicht bereit für einen Kampf mit einem Vampir. Es war was anderes als Seth’s erster Gegner damals. Er hatte von seinen älteren Geschwistern lernen können. Hatte sich abgeschaut wie man sich am besten kämpfte, hatte von den Cullens ein Kampftraining erhalten, hatte im entscheidenden Moment Edward an seiner Seite gehabt, doch Kenai... Wieder knurrte der sandfarbene Wolf und kniff seine Augen fest zusammen. Er durfte nicht alleine kämpfen. Auf gar keinen Fall.
Doch Seths Hoffnung schien sich vielleicht zu erfüllen. Er konnte ganz deutlich einen vertrauten Geruch wahrnehmen. Auch wenn er Kenai noch nie in seiner Wolfsgestalt gesehen hatte, so war der Duft seinem menschlichen ganz ähnlich. Der sandfarbene Wolf schloss erneut die Augen um möglicherweise was mit Kenais Augen zu sehen oder seine Gedanken lesen zu können. Immerhin hatte Jakob beschlossen, dass er zu ihrem Rudel gehörte. Also waren Kenai und Seth Packkollegen, doch wenn der Clearwater die Augen schloss, so sah er nichts als schwarz und hören konnte er auch nichts. Möglicherweise lag es ja daran, dass Jakob ihn noch nicht in der Wolfsgestalt als Rudelmitglied anerkannt hatte. Vielleicht müsste dies erst stattfinden, bevor er Kenai hören konnte. Das machte zwar irgendwie nicht wirklich Sinn, aber wer wusste schon hundertprozentig wie das mit der Verständigung bei Gestaltenwandlern genau ablief. Der Duft von Kenai wurde immer stärker, genau wie der Geruch des fremden Vampirs. Mittlerweile war sich Seth ziemlich sicher, dass es zwei waren, wenn nicht sogar noch mehr. Er warf einen kurzen Seitenblick zu seiner Gefährtin. Sie starrte mit ernster, gefasster Miene stur geradeaus. Sie war genauso auf einem Kampf vorbereitet wie er auch. Er wand seinen Blick ab, sie war kein Kind mehr. Sie wusste was sie tat und es stand ihm nicht zu ihr irgendetwas vorzuschreiben. Aus dem Blickwinkel konnte er etwas Graues am Himmel entdecken. Reflexartig sah er nach oben. Die braunen Augen des Wolfes weiteten sich und er verlangsamte seinen Lauf. Es war Rauch. Grau-Purpur gefärbter Rauch. Für einen Moment machte sich Erleichterung in Seths Körper breit. Hatte Kenai doch gekämpft und gewonnen? Wer weis, vielleicht war er ja ein Naturtalent. Doch woher wusste er, dass man die Vampire verbrennen musste? Doch all diese Gedanken rückten in den Hintergrund als Seth seine Pfoten erneut kräftig in den Boden rannte um endlich an der Seite seines Freundes zu sein. Er war nicht mehr fern, dass konnte Seth spüren. Aufgeregter als zuvor sprintete er um die dichten Bäume. Das unwohlige, düstere Gefühl hatte von ihm abgelassen und er hatte den Eindruck, dass ihm das Laufen nun um einiges leichter viel. Eine schwere Last wurde von seinen Schultern genommen und seine Beine flogen geradezu über den Waldboden. Und dann endlich war eine Lichtung zu sehen. Nur noch ein paar Meter und dann waren Angela und er angekommen.

… Stille. Nichts als Stille. Das einzige was Seth noch zu hören vermochte war sein eigener Herzschlag der bedrohlich unregelmäßig war und sein feiner, zittriger Atem. Wie in Trance setzte der sandfarbene Wolf einen Fuß vor den anderen. Immer weiter auf die leblose Gestalt eines großen Wolfes zu. Die Rauchwolke die von den zerschmetternden Haufen des Vampirs aufstieg interessierte Seth nicht. Schließlich stand er genau vor dem toten Tierkörper. Es war ein schöner Wolf mit hellbraunem Fell. An manchen Stellen leicht grau. Einige Sonnenstrahlen bohrten sich durch die Wolkenschicht und ließen das Fell rötlich glänzen. Die Augen Kenais waren nur leicht geschlossen. Man konnte immer noch die dunkelbraunen Augen sehen die ihren Glanz verloren hatten und ins Leere starrten. In diesem Moment waren Seths menschliche Sinne wie ausgelöscht. Er erinnerte sich nicht daran, dass er ein Menschenjunge war. Er konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Er wurde völlig von seinen tierischen Instinkten beherrscht. Der sandfarbene Wolf fing an zu wimmern und tapste kurz umher – nicht ohne seinen Bruder außer Augen zu lassen. Danach beugte er sich zu ihm herunter. Berührte mit seiner Schnauze die von Kenai und stupste ihn an. Als keine Reaktion kam, wimmerte der Wolf noch mehr. Er kleffte leise, befahl dem anderen endlich aufzustehen. Beugte sich erneut nach unten, biss in das Ohr des anderen und zog daran. Von weitem sah es wie ein Spiel aus. Doch es war kein Spiel. Heiße Tränen liefen über das sandfarbene Fell und Seth heulte. Er hatte begriffen, dass Kenai tot war. Sein Freund Kenai, sein Bruder war tot. Gestorben im Kampf gegen einen Vampir. Einen Kampf den er allein bestritten hatte. Ein unerfahrener, junger Wolf – womöglich auch noch in der Unterzahl. Die Trauer saß so tief. Obgleich Seth viel mehr mit seinen anderen Packgeschwistern zu tun hatte, war es trotzdem als wäre einer seiner liebsten Brüder von ihm gegangen. Ein unbegreiflicher Schmerz suchte ihn heim und er kauerte sich einen Moment neben dem toten Körper Kenais zusammen. Nun hatte er verstanden. Kenai war bereits Teil des Rudels, doch Seth hatte nicht mehr als schwarzgesehen, weil sein Freund nicht mehr am Leben war. Weil seine Augen auch nichts mehr sahen, weil da keine Gedanken mehr waren die man hören konnte. Er schluchzte und jaulte. Und während er ab und zu in die braunen leeren Augen des Wolfes starrte, so sah er langsam das Gesicht seines menschlichen Freundes durchschimmern, denn die Augen waren dieselben. Seth erinnerte sich. Er erinnerte sich, wie er Kenai zum ersten Mal getroffen hatte. Dachte an den Spaß den sie gemeinsam hatten. Dachte daran wie Traurig sie waren als Kenai mit seiner Mutter weiter zog und sie sich nicht mehr regelmäßig sehen konnten. Er hatte Kenai vor den Augen, wie er mit größter Überwindung erzählte dass er sich in einen Wolf verwandeln konnte. Sah vor sich seine Erleichterung, als er begriff dass er mit all dem nicht alleine war. Das seine Freunde für ihn da waren, ihn aufnahmen… Doch zu kurz. Sie hatten nicht einmal die Chance gehabt füreinander da zu sein. Es war zu spät. Letzten Endes war Kenai doch allein gewesen. Seth war nicht für ihn da gewesen. Er konnte ihm nicht helfen, genauso wenig wie er Angela helfen konnte oder seiner Schwester Leah die immer noch in Italien war. Und Kenai war tot, kein Weg konnte ihn zurückbringen. Er war verloren. Für immer unerreichbar. Der Schmerz der Erkenntnis drückte Seth immer weiter nach unten. Er hatte keine Kraft mehr sich auch nur aufzurichten. Etwas in ihm war zerbrochen.

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Beitrag  Angela Weber am Do Feb 03, 2011 10:20 pm

cf: Das Makkah-Reservat

Angela lief schnell hinter dem sandfarbenden Wolf hinterher. Sie beobachtete wie er abwechselnt seine Pfoten in den feuchten Boden rammte, aber dennoch wirkte er auf sie in irgendeiner Weise ziemlich nachdenklich. Die Vampirin konnte sich denken warum. Schließlich wusste er nicht genau wo sein Freund gerade war, was er tat und vorallem ob es ihm auch gut ging. Ang kannte Kenai zwar nicht aber sie hoffe ebenfall inständig, dass es ihm gut ging und er durchhielt bis sie da waren. Da fiel ihr der neue beißende Duft auf. "Also musste er hier vobeigelaufen sein", stellte die Weber gedanklich fest und folgte Seth weiterhin auf Schritt.
Aus den Blickwinkeln sah sie wie der Wolf sie von der Seite musterte. Er musste ihre ernste Miene bemerkt haben, aber es konnte auch ein eher besorgter Blick gewesen sein, denn nun kam zu dem Duft ein äußerst süßer dazu. Kein Zweifel hier mussten Vampire sein.
Seth wollte Angela nur ungerne kämpfen lassen, dass wusste sie. Wenn sie erlich war hatte sie auch noch nie gegen jemanden ihres Gleichen etwas ausrichten müssen, aber sie nahm sie vor sich von ihren Instinkten leiten zu lassen. Wie bei der Bären Jagd. Leider machte sie sich auch sorgen um Seth. Sie musste daran denken wir agressiv Emmett gegenüber dem Säugetier aufgetreten war und stelte sich nur ungern ihren Gefährten an der Stelle des Tieres vor. Sie wollte aber Vertrauen in ihn haben. "Er wird schon wissen was er tut", redete sie sich ein um sich zu beruhigen. Bis sie augestiegenen Rauch sah. Sie wunderte sich. Hatte kenai es alleine geschaft? Sie war sich da nicht sicher, aber wer sollte auch sonst ein Feuer gemacht haben? Sie wusste überhaupt nicht mehr was sie glauben sollte und was nicht. Seth hatte sich entspannt und rannte noch schneller, dass konnte die Vampirin spühren. Er hatte den Rauch also positiv gedeutet. Sie wandt sich ebenfall schneller um die Bäume und schon waren sie auch angekommen .
Das allererste was Angela in die Augen sprang war ein Haufen eines zerschmetterten Vampirs der im Feuer verbrannte. Doch da sah sie das was Seth auch sah. Eine Leblose haarige Gestalt auf dem Boden. Sie vernam den unregelmäßgen Herzschlag ihres Freundes und seine taumligen schritte, die er direkt auf den verstrobenen Wolf machte. Die Vampirin war still. Sie wusste weder was sie sagen sollte noch was sie hätte tun sollen. Sie überließ ihm den Moment, den er zu brauchen schien.
Er fing an zu wimmern und tapste um den Wolf umher, versuchte verzweifelt eine Reaktion zu erhalten. Als er nichts außer stille bekam wurde das Gewimmer schlimmer. Angela tat es in der Seele weh in so zu sehen - hilflos, verlassen, verloren, verzweifelt und traurig.
Schließlich hielt sie es nicht mehr aus tatenlos da zustehen. Sie ging vorsichtig und leise zu ihm herrüber. Aus irgendeinen Grund befürchtete sie das er wütend auf sie war, sie war ja auch ein Vampir und sein Freund wurde von einem getötet. Als er ruhig zu reagieren schien, redete sie auf ihn ein, damit er wieder er selbst war und setze sich auf den Boden neben ihn. Einfach so als wäre es das normalste auf der welt, umarmte sie den fast zwei Meter Wolf. Es war ein eigenartiges Gefühl, aber dennoch fühlte es sich gut an.
Sie flüsterte noch: " Er war sicher ein guter Freund", als es plötzlich anfing laut zu rascheln und der Duft von Vampiren mehr als deutlich wurde , sprang sie auf und richtete ihren Blick in Richtung Süden. Durch einen Sonnenstrahl glitzerte es dort, als würde sich das Licht an tausenden Diamanten schneiden.

(((Hoffe ist okay so >.< )))
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Beitrag  Seth Clearwater am Di Feb 08, 2011 5:19 pm

Seth konnte die Umarmung von Angela spüren, konnte ihre Stimme hören. Doch all das erreichte seinen Verstand nicht wirklich. Er wollte einfach nur hier liegen und nicht mehr bewegen. Im Moment war er eh unfähig dazu. Warum hatte Kenai nicht auf jemanden gewartet? Warum hatte er nicht um Hilfe gebeten? Immernoch liefen die Tränen aus den Augen des Wolfes, unaufheiltsam. Seinen Kopf drückte er immernoch an den Kenais, doch die Hoffnung das sich noch etwas in seinem Freund regte, war erloschen. Zwei Menschen waren getötet worden. Kenais Mutter und Kenai selbst, ohne das einer der Quileute etwas gemerkt hatte. Fremde Vampire hatten sich eingeschlichen und niemand kam zur Hilfe, obwohl das doch die Aufgabe der Gestaltenwandler war. Natürlich dienten sie dem Schutz des Quileute-Stammes, aber die Makkah-Leute waren Verbündete, Freunde. Abgesehen davon musste Kenais Vater ebenfalls ein Quieleute gewesten sein. All diese Gedanken quälten Seth ungemein. Was würde er dafür geben im Moment einfach nicht denken zu können, einfach loszulassen und weit weg von all dem zu sein. In einem Gebüsch einige Meter von ihnen entfernt begann es zu rascheln, doch der sandfarbene Wolf interessierte sich nicht dafür. Wahrscheinlich war es nur ein Tier, außerdem war es vollkommen egal was es war. Ihm war alles egal. Einfach alles. Als Angela plötzlich aufstand, wurde sich Seth seiner Eigeneinschätzung unsicher. Er drückte die Augen fest zusammen um das restliche Wasser zu entfernen um eine klare Sicht zu erhalten. Seine Sinne reagierten komplett gleichzeitig. In dem Moment indem seine Augen den Vampir erfassten, konnte seine feine Nase ihn auch riechen. Seine Hat glitzerte aufgrund der Sonne und er näherte sich mit einem überheblichen Grinsen auf den Lippen. "Na wenn das mal Freunde von dem kleinen Wölfchen sind. Das aber jemand wie du dabei bist, überrascht mich. Du bist doch auch ein Vampir. Warum bist du bei diesen stinkenden Kötern?" Seth knurrte und befahl nun seinen Gliedmaßen sich wieder zu bewegen. Es fiel ihm schwer, sein Körper fühlte sich an wie Blei, doch langsam gelang es ihm und er stand aufrecht. Seine Augen fixierten den Fremden, während er sich alle Mühe gab die Gedanken an Kenai für einen Moment auszuschalten. Sein Mörder stand nur einige Meter entfernt und Seth hatte die Chance ihn zu rächen, seine Mutter zu rächen. Es würde eine kleine Genugtuung sein, wenn es jedoch die Trauer und den Verlust niemals mildern konnte. Das das Gefühl von Traurigkeit verwandelte sich allmählich in Hass und holte sich die restlichen Kraftreserven aus Seths Körper. Er würde nicht zulassen, dass dieser Vampir auch nur eine Minute weiterlebte. Angela ging nicht weiter auf die Bemerkung des Vampirs ein, darum sprach er weiter und musterte sie dabei. "Jemand wie du ist viel zu schade um sich mit so etwas wiederlichem abzugeben. Komm mit mir. Ich kann dir so viel mehr bieten als dieses Fellkneul." Das reichte. Seth knurrte heftig und rannte los. Er hörte Angelas warnende Rufe noch hinter sich, doch es war zu spät. Der Wolf schnappte nach dem Vampir und dieser schien einen Moment wirklich über diesen spontan Angriff überrascht zu sein. Dennoch wich er in der entscheidenden Sekunde aus und Seth hatte nichts weiter als einen Fetzen Stoff im Maul. Seine Augen fixierten den Vampir und er fletschte seine Zähne, während der Fremde plötzlich lauthals lachte. "Das wird nichts. Du bist genauso überheblich und dämlich wie dein toter Freund da drübern, darum wird es dir genauso ergehen." Bei diesem Satz spürte Seth einen erneuten Stich in seinem Herzen und ohne nachzudenken griff er wieder in blinder Wut an. Diesmal ging der Punkt eindeutig an den Vampir. Er sprang nach oben und wich so den spitzen Zähnen Seths aus, als er wieder auf dem Boden angekommen war Tritt er nach dem sandbraunen Wolf der mit voller Wucht gegen einen Baum knallte. Der Gestaltenwandler rappelte sich mühsam auf und schüttelte den Kopf, während der Vampir wieder mit Angela sprach. "Ich mach den hier kurz Platt und dann können wir auch schon los meine Schöne. Dauert nur noch eine Sekunde."

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Beitrag  Angela Weber am So Feb 13, 2011 5:58 pm

Angelas Sinne hatten sie nicht getäuscht. Ein Vampir kam ihnen mit einem weiten Grinsen entgegen. Sie hörte wie Seth hinter ihr aufstand und dann die schadenfreudigen Wörter des Feindes. Die Weber wagte es im ersten Moment garnicht auf seine Frage einzugehen. Warum sie hier war, war für sie Sonnen klar und etwas anderes als mit Seth zusammen zu sein wollte sie auch nicht. Der Quileute knurrte, ihm schienen die Worte des Gegners nicht zu gefallen. Angela hoffte das er in der Lage war zu kämpfen, nach dieser Enttäuschung ... Nachdem der Vampir weiter sprach und ihren Freund beleidigt hatte, rannte Seth auch schon los. Die Weber rief im noch nach: "Seth! Nein, tu es nicht!", leider zu spät. Der Mörder wich aus und er hatte nur einen Stofffetzen im Maul. Angela war erleichtert, dass er Seth nicht angeriffen hatte. Dies hielt nicht lange an, denn der Wolf wurde wütender durch die Provokationen des Fremden und so griff er ohne nachzudenken an. Ein Fehler, den der Feind wich geschickt aus und versetzte Seth einen ordentlichen Tritt und flog im hohen Bogen gegen einen Baum. Mühselig versuchte er sich aufzurappeln. Die Worte des Mörders: "Ich mach den hier kurz Platt und dann können wir auch schon los meine Schöne. Dauert nur noch eine Sekunde," brachten das Fass zum Überlaufen. Angela war wie ausgewechselt. "So kann er nicht mit Seth umgehen",Sie verspürte Durst nach Rache. Ihr Instinkt brachte sie automatisch in die richtige Angriffs Stellung, sie erinnerte sich an Alice Worte als sie ihr alles über ihr dasein erklährt hat, auch wie man die seines Gleichen tötet. Gerade als der Fremde sie wieder Seth zuwenden wollte, lief sie schnell mit einen Knurren im Halse und sprang im an die Gurgel. Er wollte sich wären, doch seine Zähne bekamen Angela nicht zu fassen. Mit einer soliden Bewegung riss sie ihm den Kopf von den Schultern und warf in ins glühende Feuer. Das darauf folgene Geräusch schmerze ihr in den Ohren. Sie Sprang ab, denn der Kopflose Körper lief agressiv umher. Seine Hände waren immernoch bereit zu töten. Die Weber warf dem Wolf einen fielsagenden Blick zu. Sie war sich sicher das er verstehen würde, dass sie gleichzeichtig angreifen sollten. Sie rannte los.

(((sorry das es so lange gedauert hat)))
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Beitrag  Seth Clearwater am Sa Feb 19, 2011 8:36 pm

Seth traute seinen Augen nicht. So hatte er Angela noch nie gesehen. Sie kauerte sich zusammen und entblößte ihre Zähne. Sie knurrte und ihre Augen starrten ihr Gegenüber hasserfüllt an. Der Wolf blinzelte einmal und bevor er irgendetwas tun konnte, sprang sie dem Fremden schon an die Gurgel. Seth ergriff die Panik. Sie sollte sich doch im Hintergrund halten. Sie durfte ihn nicht angreifen, sie war noch zu jung, was wenn sie auch noch... Doch all diese Gedanken lösten sich genauso schnell auf wie sie gekommen waren, als der Kopf des Vampirs in die Luft flog und dann gezielt im Feuer landete. Etwas verdattert legte der sandfarbene Wolf seinen Kopf schräg. Hatte seine Freundin diesem Gegner wirklich gerade den Kopf abgerissen? Es war eine seltsame Situation. Sie war offensichtlich doch nicht so schutzbedürftig wie er angenommen hatte. Doch der Kampf war noch nicht vorbei. Die Überreste des Vampirs tobten und schienen auch noch ohne Kopf gefährlich zu sein. Seth erfasste einen eindeutigen Blick von Angela. Sie war sich ihrer Sache absolut sicher.
Da lag nicht der geringste Zweifel in ihrem Ausdruck. Der Wolf nickte ihr wissend zu und ging genau wie sie in Angriffshaltung. Fast zeitgleich stießen sie sich ab und rannten auf das zappelnde Etwas zu. Seth rammte seine Zähne fest in die rechte Körperseite des Gegners. Er zog fest an und riss den Leib außeinander, während sich Angela um die andere Hälfte des Körpers kümmerte. Der große Kiefer des Wolfes zermalmte sämtliche Überreste des steinigen Wesens und in jedem Biss lag Wut, Zorn und Vergeltung. Rache für seinen Freund Kenai. Gemeinsam mit Angela schmiss er die leblosen Trümmer des Vampirs in die Flammen und beobachteten, wie erneut purpurne Flammen in den Himmel aufstiegen. Der große Wolf seufzte. Wie in Trance lief er zu seiner Freundin und drückte seine Schnauze fest an ihre Seite. Er war so erleichtert und froh, dass es ihr gut ging. Das ihr nichts geschehen war. Sie hatte erstaunlich gut gekämpft. Eigentlich hätte er ja nichts anderes von einer Neugeborenen erwarten dürfen, doch so sah er sie nunmal nicht. Für ihn war sie seine Freundin, die er liebte und beschützen musste. Er schloss die Augen und sog einen Moment ihren wohligen Geruch ein. Ihre Hände strichen über seinen Kopf und er genoss die Berührung. Als er seine braunen Augen wieder öffnete, wanderten sie jedoch gleich wieder zu ihrem toten Bruder. Seth knurrte und verschwand im Wald. Er konnte Angela noch rufen hören, doch seine Instinkte waren schneller als sein Verstand.
In menschlicher Gestalt kehrte er auf die Lichtung zurück. Die Vampirin schien erleichtert und sah ihn mitfühlend an. Seth ging auf sie zu und umarmte sie. Er brauchte in diesem Moment nichts zu sagen. Sie verstanden sich ohne Worte. Er war einfach froh, dass ihr nichts geschehen war. Er lies sie los und kniete sich neben Kenai. Streichelte über sein durch die Sonne erwärmtes Fell. "Es tut mir so Leid... Warum hast du uns denn nicht um Hilfe gebeten? Warum bist du alleine gegangen? Wieso...." Seine Stimme brach ab. Wieder liefen ihm Tränen über die Wange, diesmal menschliche Tränen. Er lies sich erneut fallen und vergrub sein Gesicht im weichen Fell, während er gleichzeitig die liebevolle Umarmung Angelas spürte.

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Beitrag  Angela Weber am So Feb 27, 2011 4:39 pm

Beide rießen an dem verstümmelten Körper, Seth mit seinen Zähnen und Angela mit ihren Armen, anschließend warfen sie das Etwas in das Feuer. Angela freute sich, dass den beiden nichts passiert war und der Gestanltwandler sie verstanden hatte. Sie war einfach nur erleichtert, dass dieser Teil vorbei war. Dem Wolf schien es ebenfalls so zu ergehen. Er lief zu der Vampirin und drückte seine Schnauze gegen ihre Schulter. Angelas Lippen umspielte ein Lächeln und zärtlich umarmte sie den sandfarbenden Wolf und strich ihm über das Fell. Sie spührte wie er tief einatmete als er die Augen schloss, aber dann schlug er sie wieder auf und lief erneut zu seinem toten Bruder, knurrte und lief in den Wald. Verängstigt rief Angela ihm nach. "Hoffentlich kommt er wieder und macht nichts Verrücktes...",dachte sie sich noch, doch dann kam Seth in Menschengestalt hervor und kam auf die Vampirin zu und umarmte sie. Sie war erleichtert ihm schien es für einen Moment ebenso zu ergehen und doch wusste sie das er den Tot Kenais noch nicht überwunden hatte. Wie auch?
Er kniete sich neben dem leblosen Körper und streichelte das erwärmte Fell und stellte sich lauter Fragen. Der Weber gefiel es nicht ihn so leiden zu sehen, aber sie wusste nicht was sie hätte machen können, außer ihn zu trösten in dem sie ihn liebevoll umarmte. Sie sah wie seine Tränen ihm am Gesicht herunterliefen und hätte am liebsten selbst geweint, aber sie brachte nur ein tränenloses Schluchzen zu stande. Ihr fehlte die Fähigkeit zu weinen. Undso saßen die zwei da, Angela beschloss ihn soviel Zeit wie nötig zu geben, sich damit außereinander zu setzten. Wenn nötig würde sie hier die ganze Nacht neben ihm sitzen.
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Beitrag  Seth Clearwater am Sa März 05, 2011 2:37 pm

Seth konnte nicht genau sagen, wie viel Zeit vergangen war. Waren es Minuten gewesen? Oder vielleicht doch Stunden? Sein Zeitgefühl war völlig dahin. Für sowas war in seinem Kopf im Moment einfach kein Platz. Doch irgendwann waren die Tränen getrocknet. Selbst von den letzten die langsam über seine Wangen gewandert waren, war keine Spur mehr. Sein Atem hatte sich auch wieder beruhigt. Langsam neigte und senkte sich sein Brustkorb der immernoch an den Körper des großen Wolfes gelehnt war. Seine Hände fuhren vorsichtig über das Fell seines Bruders, spielten mit einzelnen Haaren. Angela die ganze Zeit an seiner Seite. Auch wenn sie Kenai nicht gekannt hatte, schien sie mit ihm mitzufühlen. Er war sich sicher, dass auch sie geweint hätte, wenn sie könnte. Er atmete schwer aus, als er sich das erste Mal seit langer Zeit aufraffte und sich gerade hinsetzte. Obwohl keine Tränenreste mehr an ihm hafteten, fuhr er sich dennoch mit seiner Hand über Augen und Gesicht. Dann wand er sich um und sah Angela direkt in ihre Augen. "Ich bin froh, dass du hier bist... Auch wenn ich dir das alles gerne erspart hätte." Er seufzte, doch seine Freundin beugte sich vor und drückte ihm behutsam einen Kuss auf die Wange. Er konnte nicht anders als ein wenig zu Lächeln. Wiedermal waren ihre Anwesenheit und ihre Berührung wie Balsam für seine Seele. Es war unbeschreiblich, wie gut sie ihm tat. Er nahme ihre Hand und stand auf, was sie ihm sofort gleich tat. "Ich muss es den anderen sagen. Wir können ihn hier nicht liegen lassen... Ich werde sie fragen, was sie davon halten ihn hier zu begraben. Ich meine... er wäre sicher gern bei seiner Mutter aber... er ist als Wolf gestorben und... für Wölfe gibt es leider keinen richtigen Ruheplatz..." Die Worte schmerzten, doch sie mussten ausgesprochen werden. Er würde nochmal genug Kraft aufbringen müssen, wenn er seinen Wolfsgeschwistern davon erzählte. Etwas in ihm fuhr zusammen bei der Vorstellung sich jetzt zu verwandeln. Was wenn einer von ihnen auch in der Gestalt war. Einerseits wäre es ja leichter für Seth, weil er dann nichts erklären musste. Sie würden alle sehen was geschehen war. Doch andererseits würde er dann fühlen was sie fühlten und er musste die ganze Trauer und den ganzen Schmerz noch einmal mitmachen. Er wusste nicht ob er hierfür die Kraft hatte. Er presste die Lippen aufeinander und überlegte. "Hast du was dagegen, wenn wir laufen? Ich kann mich jetzt nicht verwandeln..." In dem Moment hörte der Clearwater etwas im Wald und drehte sich rasch um.
"Da kommt jemand!" sagte er zu Angela und stellte sich schützend vor den toten Wolfskörper, als könnte er ihn mit seiner kleinen menschlichen Gestalt verstecken. Besorgt sah er Angela an, die seinen Blick erwiederte. Wie sollte das hier alles auf einen normalen Menschen wirken? Ein toter riesen Wolf, ein kleiner brennender Steinhaufen aus dem purpurner Rauch aufstieg? Angela und Seth konnten nur hoffen, dass - wer auch immer da auch kam - einen anderen Weg einschlug und nicht auf diese Lichtung kam.

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Beitrag  Gast am Sa März 05, 2011 2:48 pm

cf: Charlies Haus / Küche

Charlie war alleine auf Streife, jedoch war heute an diesem Samstag nicht viel los. Keine Meldungen oder sonstiges. Als er die ruhige Waldstraße langfuhr, sah er plötzlich Rauch aufkommen, in mitten des Waldes. Charlie begann, skeptisch zu werden, wendete und parkte an der Waldlichtung, die an der Straße mündete. Der Rauch roch streng, er folgte seiner Nase. "Was ist da nur?" dachte er sich. Der Geruch des Rauches wurde immer strenger, er kam der Stelle immer näher. "Seth? Angela?" Charlie war verwundert, Seth und Angela, in mitten eines Waldes in Seattle zu sehen. "Was zum Teufel macht ihr hier?!". Charlie wandte den Blick von Seth und Angela ab und sah einen großen Wolf, der schon halb verbrannt war. Seine Gedanken waren verwirrend, er konnte nicht mehr klar denken. "Ist, d-das, ein ... ein Wolf?". Er stand vor Seth und Angela und wartete vergeblich auf Antwort.

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Beitrag  Angela Weber am Sa März 12, 2011 11:14 pm

Endlich hatte Seth sich einigermaßen beruhigt, aber sie war sich sicher. Im Inneren würde er immer noch an ihn denken. Als er aufstand, tat sie es ihm gleich. Er frage ob sie was dagegen hätte zurück zu laufen. Sie lächelte ihn entgegen. "Natürlich habe ich nichts dagegen zu laufen". Angela erstarrte, sie hörte ein pochendes Herz. Es wurde immer lauter und auch die dazugehörigen Schritte kamen ihnen immmer näher. Auch der Quileute hatte den Menschen bemerkt und stellte sich schützend vor den toten Wolf. Die Weber überlegte was sie noch hätten tun können, aber ich fiel nichts anständiges ein. Wären sie nur zu zweit gewesen, hätte sie noch erzählen können das sie spazieren gingen. Der Gedanke missfiel der Vampirn gar nicht mal so sehr. So konnten hier doch vorbei gelaufen sein und zufällig den Wolf entdeckte haben? Und da die beiden Tiere sehr mögen wollte sie sich ansehen an was er wohl gestorben war.
Charlie wirkte sehr verstört und erwartete auf seine Fragen Antworten. Angela meinte erzählt bekommen zu haben, dass er Bescheid wusste, in gewisser Weise. Immerhin wurde er von Bella besucht und musste die Veränderung bemerkt haben. Außerdem glaubte sie zu wissen, dass Jacob sich einmal vor seinen Augen verwandelt hatte. „Kann er sich nicht denken, dass es den anderen Quileute auch so ergeht?“, sie war sich nicht sicher wie viel sie hätte verraten können und wollte die Geschichte in dieser Ungewissheit nicht erzählen. Stattdessen umspielte ein atemberaubendes Lächeln ihre Lippen. Höflich sagte sie:“ Guten Tag Chief Swan.“ Die Frage ob er den Unterschied zu der „alten“ Angela erkannte schwirrte ihr im Kopf. In ihren Augen sah der Gestaltwandler ein bisschen erleichtert aus, dass es niemand anderes war. Aber was würde er ihm nun sagen? Die Weber sah in erwartungsvoll, aber auch auf munternt entgegen. Sie wollte ihn nicht hetzten oder gar unter Druck setzten.

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Beitrag  Seth Clearwater am Mo März 14, 2011 1:02 pm

Die Schritte kamen immer näher und Seth war sich mittlerweile sicher, dass dieser Mensch auf die Lichtung kommen würde. Es war zum verrückt werden. Warum denn gerade *jetzt*?! Einen kurzen Moment überlegte er sich, ob er irgeneinen Ast nehmen sollte um ihn irgendwo in den Wald zu werfen. Doch nacher ging der Schuss nach hinten los und der Wanderer interessierte sich nicht für das Geräusch sondern rannte panisch davon und dann kam er erst Recht auf die Lichtung. Seth biss fest die Zähne aufeinander, als man durch das Dickicht schon einige Blicke auf den Menschen erhaschen konnte. Und dann war es soweit. Der Fremde trat auf die Lichtung und von einer Sekunde auf die andere fiel dem Clearwater ein riesen Stein vom Herzen. "CHARLIE!" Der Name hallte in seinem Kopf und mit jedem Mal war die Erleichterung mehr zu spüren. Er atmete kräftig aus. "Charlie... ein Glück... du bist es nur..." Angela hatte ein Lächeln aufgelegt und begrüßte Chief Swan etwas höflicher. Doch dieser schien sich offensichtlich im Moment mehr dafür zu interessieren, was da hinter den beiden lag. Seine Gesichtsfarbe hatte einen blasseren Ton als sonst angenommen und er versuchte durch Angela und Seth hindurchzuspitzen. Fast stotternd fragte er, ob das ein Wolf war. Der Ausdruck des Quileute wurde wieder traurig. Im ersten Moment fand er keine Worte, also nickte er nur. Er fühlte Angelas Berührung an seinem Arm und fand die Kraft sich nicht wieder in ein Loch fallen zu lassen.
"Ja, das ist ein Wolf. Kenai... ein Freund von uns." Charlie blickte ernst drein, seine normale Gesichtsfarbe kehrte langsam zurück. "Ist er... ?" Seth sah den Polizisten kurz an, bevor er auch diese Frage beantwortete. "Ja... er ist tot... Er wurde umgebracht. Was du hier siehst-" und dabei zeigte er auf die kleinen brennenden Steinhaufen "-sind die Überreste seiner Mörder." Seth's Miene war ernst. Die Trauer wurde erneut von Wut übermannt, als er auf die letzten Reste der Vampire starrte. Einer der Haufen war schon fast vollständig verschwunden. Es war der Vampir, den Kenai offensichtlich niedergestreckt hatte.

Seth sah den Lebensgefährten seiner Mutter nicht an. Er konnte sich schon vorstellen wie er jetzt drein blickte. Er würde das alles sicher nicht wirklich verstehen und hatte tausend Fragen. Jakob hatte sich zwar vor ihm verwandelt und er wusste auch, dass die Cullens anders waren, aber er war immer darauf bedacht nur so viel zu wissen, wie er wissen musste. Ob ihm klar war, was hier passierte wusste Seth nicht. Doch mehr gab es nicht zu sagen. Zumindest nicht jetzt und hier. Er musste nach Hause zu seinen Geschwistern. Musste ihnen berichten was geschehen war. Er wand sich Angela zu. "Ich muss nach LaPush. Ich muss es den anderen sagen." Seine Freundin nickte. Ihr war längst klar, dass Seth jetzt sicherlich nicht ziellos in der Gegend spazieren gehen wollte. Da gab es allerdings einen Punkt, der ihn gerade mehr als sonst störte. Er flüsterte ganz leise, damit Charlie es nicht hören konnte. Angela würde keine Probleme haben zu verstehen. "Du kannst leider nicht mitkommen. Es gibt einen Vertrag. Keiner der Cullens oder andere Vampire dürfen auf unser Land kommen... Ich werde bei Gelegenheit nochmal mit Jakob darüber sprechen, aber im Moment geht es nicht anders. Die Sache hier... ist schlimm genug." Seth sah zu Boden. Er war sich sicher, dass Angela es verstehen würde. Sie nahm stets alles mit einem Lächeln an. Genau das war auch einer der Gründe, warum sie so wichtig für ihn war. Er überlegte sich kurz, ob er Charlie darum bitten sollte Angela nach Hause zu fahren. Beziehungsweise zu den Cullens. Doch dann fiel ihm ein, dass es ihr vielleicht unangenehm war so lange neben einem Menschen zu sitzen. Aber ihm war der Gedanke auch unangenehm, dass sie sich alleine auf den Weg zurück machte. Dabei würde sie, wenn sie rannte höchstens 7 Minuten brauchen. Er würde ihr die Entscheidung selbst überlassen.

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Beitrag  Gast am So März 20, 2011 1:29 pm

"Ja... er ist tot... Er wurde umgebracht. Was du hier siehst-" und dabei zeigte er auf die kleinen brennenden Steinhaufen "-sind die Überreste seiner Mörder." Charlie war noch immer geschockt, jedoch wurde seine Gesichtsfarbe wieder einigermaßen normal und er begann wieder klar zu denken. ... Mörder. Dieses Wort schallte ihm die ganze Zeit im Kopf. Chief Swan wusste zwar das wichtigste von den Gestaltenwandlern und den Cullens, jedoch hatte er nun keinen blassen Schimmer, was er tun sollte. "Ich ... okay. Seth, Angela? Ich möchte gar nicht weiter drüber reden wie das passiert ist, aber bitte, bitte sagt mir, was ich nun tun soll!" Charlies Ausdruck wurde ernst. "Ich bin zur Zeit auf Streife, dass heißt eigentlich müsste ich das hier melden." Er sah, wie Seths Gesichtsausdruck wieder traurig wurde. Charlie wusste nun wirklich nicht, was er auch nur im geringsten tun sollte. Sollte er diesen *besonderen* Fall melden und die Polizei würde den Gestaltenwandlern und den Cullens auf die schliche kommen oder sollte er Angela und Seth bei behelfen, den Wolf zu vergraben?". Er sah die beiden an und bemerkte, wie nah ihnen diese Situation ging. "Mister Clearwater, Miss Weber? Ich mache diese eine Ausnahme!" Charlie guckte die beiden so an, als würde er sie gleich flehend anbetteln. "Ich lasse es euch entscheiden, wie ihr das hier regelt, aber wenn ich auch nur rauskriege, dass ihr jemanden gesagt habt, dass ich euch entscheiden habe lassen, dann kriegt ihr gewaltig Ärger!" "Und nun, lasst uns bloß hier weg fahren. Angela, Seth? Soll ich euch mitnehmen?". Charlie guckte die beiden erwartungsvoll an.

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Beitrag  Angela Weber am Mo März 21, 2011 6:02 pm

Seth erklährte Charlie die Lage und dieser wollte auch garnicht alles wissen. Doch er fragte sie, was er denn nun tun sollte. Das konnte die Vampirin durchaus verstehen, denn als Chief war es seine Aufgabe Ordnung zu schaffen. Da gehörte ein riesiger toter Wolf wohl auch dazu. Der Gestaltwandler, der immer noch schützend vor dem beweglosen Wolfskörper stant, bekam wieder einen traurigen Gesichtzsausdruck. Er musste ins Reservat zu den anderen und ihnen alles erzählen. Für die Weber war es nichts neues zu hören, dass sie nicht mit gehen konnte. Sie konnte die Angst der Quileute nachvollziehen. Vampire waren kein Spaß. Sie versuchte sich selbst daran zu erinnern, dass es nicht persönlich gegen sie gerichtet war. Das Volk wollte einfach eine hundert prozentige Sicherheit haben. Damit Seth nicht unnötig Vorwürfe machte, lächelte sie ihn als Antwort entgegen.
Charlie machte das Angebot den Beiden zu helfen den Wolf zu vergraben. Angela kam der Gedanke, dass die übrigen Quleute sich vielleicht noch von ihm verabschieden wollen und ihn gemeinsam Beerdigen wollte. Sie überlies Seth die Aufgabe, ihm zu antworten. "Was habe ich auch für ein Recht mit in der artige Angelegenheiten einzumischen?", fragte sie sich und warf ihrem Freund einen vielsagenden Blick zu. Schließlich machte der besorgte Charlie den Vorschlag sie nach Hause zu fahren. "Weiß er, dass ich bei den Cullens wohne? Vorrübergehend zumindest. Was danach kommt weiß ich nicht. Seth hat sicherlich keine Lust sich mit dem langsamen Auto bis nach La Push durchschlagen zu müssen oder?" Die Vampirin, wusste nicht recht wie sie antworten sollte. Inzwischen war sie sich sicher, dass sie es mit dem Menschengeruch aufnehmen konnte, und somit Bellas Vater am Leben lassen konnte. Andererseits wollte sie ihm nun wirklich keine Umstände machen und die peinliche Stille im Wagen musste nun wirklich auch nicht sein. "Ob die anderen noch im Einkaufszentrum sind? Bestimmt. Ich hoffe, dass wenigstens Carlisle und Esme da sind." Die Weber musste zugeben, dass es ihr nicht gefiel anderen auf der Tasche zu sitzen, aber wo wollte sie auch hingehen? Viel Geld hatte sie nicht auf ihrem Konto, abgesehen davon lag die Karte gutverstaut in ihrer Brieftasche, zu Hause, und dies war nun wirklich der letzte Ort an dem sie wiederkehren wollte. Sie wollte ihre Eltern nicht traurig sehen, ihr wohl aufgeräumtes Zimmer, welches sicherlich noch genauo aussah wie vor dem Aufbruch. Auch ihre sonst so nervigen kleinen Brüder, wollte sie nicht sehen. Denn sie musste zugeben sich zu vermissen. "Vielen Dank Chief Swan, aber ich denke das wird nicht nötig sein." Sie strahlte ihn an und bewunderte ihn, dass er keine Angst hatte mit einem Vampir im selben Wagen zu sitzen, aber da brauchte er sich jetzt auch keine Gedanken mehr zu machen. Sie würde zurück laufen.
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Beitrag  Seth Clearwater am Mi März 23, 2011 10:51 am

Wie zu erwarten fing Charlie irgendwann davon an zu erzählen, dass er so einen Fall melden musste. Klar, dass sich alle daran ergötzen konnten wenn ein riesiger toter Wolf herumliegt. Doch diesen Gedanken verwarf Seth schnell wieder. Charlie war nun mal Polizist, dass war alles. Aber ihm musste doch klar sein, dass er es nicht melden konnte. Immerhin war das hier kein normaler Wolf. Es war ein Gestaltenwandler. Er war ein Teil von ihrem Wolfsrudel und die anderen hatten ein Recht darauf zu erfahren was geschehen ist. Sie hatten ein Recht sich von Kenai zu verabschieden, genau wie es Seth getan hatte. Danach würden *sie* und kein anderer entscheiden was mit ihm geschah. Ob sie alle gemeinsam anpackten um ihn zu begraben oder auf eine andere Weise. Während er sich darüber Gedanken machte, sprach Charlie weiter. Er sagte, dass er dieses mal eine Ausnahme machen würde und den Vorfall nicht melden würde. Dabei sprach er sie mit ihren Nachnamen an, was ziemlich ernst und unangebracht wirkte. Immerhin war er nun der Lebensgefährte von Sue. Da brauchte er den Sohn seines ehemaligen Freundes Harry sicher nicht mit "Clearwater" ansprechen. Auch das war sicherlich nicht böse gemeint, aber Seth war einfach immernoch mit der ganzen Situation überfordert. Es war als stellte sich gerade die ganze Welt gegen ihn, obwohl das natürlich nicht stimmte. Er konnte seine Empfindungen selbst nicht wirklich nachvollziehen. Schließlich fragte Chief Swan ob er die beiden irgendwo mit hin nehmen sollte. Der Quileute sah fragend zu Angela die sich noch nicht weiter zu seinen Sätzen geäußert hatte. Immernoch lag ein verständnisvolles Lächeln auf ihren Lippen. Das war alles. Nach einer kurzen Zeit der Überlegung antwortete sie Charlie schließlich doch, dass es nicht nötig war sie mitzunehmen. Also hatte sie sich entschieden, sie würde laufen. Seth nickte und sah den Polizisten ebenfalls an. "Das gilt auch für mich. Ich bin schneller in LaPush wenn ich selbst gehe. Wir sehen uns dann dort... oder so." Der Clearwater war sich gar nicht so sicher, ob Chief Swan nach diesem Ereignis ins Reservat kommen wollte. Darum war sein letzter Satz wohl überflüssig gewesen.

Schließlich trat er näher an Angela heran, doch das Charlie die beiden anstarrte war ihm mehr als unangenehm. Hier konnte er sich nicht von ihr verabschieden. Er nahm sie an der Hand und sah den Mr. Swan nochmal an. "Danke, dass du es keinem sagst Charlie. Wir kümmern uns um alles. Mach dir keinen Kopf. Wir sehen uns." Mit diesen Worten ging er Richtung Wald und zog Angela mit sich. Im Schutz der Bäume und Sträucher hielt er inne und umarmte sie. "Es tut mir Leid, dass du nicht mitkommen kannst... Noch nicht." Es tat ihm wirklich Leid. Wie gerne hätte er sie noch weiterhin an seiner Seite gehabt. Es war für ihn das größte Geschenk, mit ihr zusammen zu sein. Er strich ihr einige Haare aus dem Gesicht und sah sie eindringlich an. "Ich komme so bald wie möglich wieder zu dir. Versprochen." Angela nickte und näherte sich seinem Gesicht. Er schloß die Augen und ihre Lippen berührten sich. Ein wohliger Schauer lief ihm über den Rücken als er sie so nah an sich spürte. Für einen Moment war all der Schmerz und all die Trauer wie weggewischt. Doch er durfte sich in diesem Moment nicht verlieren. Er musste nach Hause. Etwas wiederwillig beendete er den Kuss und seufzte. "Bis dann Angel. Pass auf auf dich auf." Mit diesen Worten ging er tiefer in den Wald hinein um sich zu verwandeln. Wenn er erst mal ein Wolf war würde er ganz schnell in LaPush sein. Er versuchte krampfhaft sich keine Gedanken darüber zu machen, wie die anderen wohl reagierten. Er würde es sehen, wenn es so weit war. Als Seth schließlich verwandelt war, rannte er sofort in Richtung Heimat. Er verdrängte die Gedanken an Kenai und trieb seine Beine an so schnell wie möglich zu rennen.

tbc - LaPush / Auf den Straßen

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Beitrag  Angela Weber am Do März 31, 2011 5:30 pm

Nachdem Seth sich verabschiedet hatte, schenke auch Angela Chief Swan ein letztes Lächeln, bis sie von dem Quileute weiter in den Wald gezogen wurde. Ihr wurde klar, dass es ihm unangenehm war sich von ihr vor Charlie zu verabschieden. Sie empfand genauso und war nur froh, dass er sie nicht mehr sehen konnte. Seth umarmte sie und erklährte, dass sie noch nicht mitkommen konnte. Seine Stimme wurde von der Trauer gefärbt. Auch ihr missfiel es ihn wieder verlassen zu müssen. Sie wäre am liebsten garnicht mehr von seiner Seite gewichen, aber sie mussten sich an den Vertrag halten. Abgesehn davon war der Vampirin ein bisschen mulmig im Magen, wenn sie daran dachte, wie seine Familie wohl reagieren würde, schließlich war sie ein Vampir.
Als er ihre ein paar Haarstränen aus dem Gesicht strich, prikelte ihre Haut dort wo er sie berührte. "Ich komme so bald wie möglich wieder zu dir. Versprochen.,"flüsterte er, als sein Gesicht ihrem immer näher kam, bis sich ihre Lippen berührten und zu einem Kuss verschmolzen. Die Weber konnte sich immer noch nicht an das Gefühl gewöhnen, dass sie durchströmte wenn sie ihn küsste. Alles kalt und warm aufeinmal. Seth löste sich und verabschiedete sich von ihr. Sie sah im nach, bis er in dem Grün des Waldes verschwand. Sie hörte es reißen, vibrationen auf dem Boden. Angela seuftze. Wann würde sie ihn wieder sehen? "Die anderen werden sicherlich traurig über die Nachricht sein", dachte sie sich und wurde in Gedanken von einer Welle Bilder überflutet, die Seth zeigten wie er verzweifelt neben seinem Freund hockte und ihm die Tränen über das Gesicht liefen. Bilder die einen sandfarbenden Wolf zeigten, wie er heulte und japste. Schreckliche Bilder für Angela. Sie rannte los in der Hoffnung, dass sie die an ihr vorbeiströmende Luft und die Geschwindigkeit ablenken würde, vergebens.
Sie wunderte sich nicht als sie schon im Forks Wald vorbeiflitze. Nach einem Sprung über einen breiten Fluß mit ordentlich viel Anlauf konnte sie weitere Vampire richten. Sie überlegte: "Aber wer ist da noch? Außer Alice und Jasper, ist dort definitiv noch jemand", der andere süliche Duft war ihr nicht vertraut. Vielleicht hatte sie ihn mal im Wlad aufgeschnappt, aber das war unmöglich, Vampire konnte sich doch schließlich an fast alles erinnern. Sie rannte in den Vorgarten der Cullens, etwas unschlüssig was sie dort tun sollte. Dann sah sie die Cullens und ging auf sie zu.

tbc: Forks / Anwesen der Cullens/ Vorgarten / Die Einfahrt und Veranda des Cullenanwesens
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Beitrag  Seth Clearwater am Fr Jul 08, 2011 5:00 pm

cf: LaPush - Haus der Blacks

Jakos Entscheidung war gefallen und so hatten ihm alle zu Folgen. Seth und die anderen nickten und folgten ihm nach draußen. Fast zeitgleich zogen sich alle die Oberteile über den Kopf - bis auf Leah. "Ich sag Kim Bescheid" sagte sie knapp und lief kurz zurück zum Haus. Das war in Ordnung. Sie würde sie eh einholen. Die drei Jungs entledigten sich ihrer restlichen Kleidung und befestigten diese an ihren Knöcheln. Dann ließ einer nach dem anderen seinen menschlichen Körper zurück und schon bald rannten drei riesige Wölfe durch die Wälder. Jetzt konnten Jakob und Embry sehen was Seth gesehen hatte. Fühlen was er gefühlt hatte und anders herum. Einerseits war er schmerzhaft, dass alles noch einmal durchzustehen - andererseits waren sie jetzt zusammen und als Wolf ließ sich der Schmerz auch leichter ertragen. Jakob rannte voraus. Er hatte durchs Seth Gedanken gesehen wo genau er hin musste. Embry lief zu seiner linken, während der rechte Platz für Leah freigehalten wurde. Obwohl der junge Clearwater damals der erste gewesen war, der Jakob gefolgt war, hatte Leah den Beta-Platz bekommen. Anfangs war Seth doch ein wenig enttäuscht gewesen. Mittlerweile wusste er aber, dass er damals zu jung und unerfahren dafür gewesen war. Nach knapp einer Minuten waren auch schon weitere vier Pfoten zu hören, die sich schnell bewegten. Weitere Sekunden später hatte Leah ihr Rudel schon eingeholt und nahm ihren Platz an Jake's rechter Seite ein. Seth rannte mit Embry gleich auf. Er wunderte sich darüber, dass seine Schwester keine schnippische Bemerkung über Angela machte. Schließlich war er gemeinsam mit ihr hier gewesen. "Das ist jetzt sicher nicht der Punkt um den es hier geht Seth!" sagte sie barsch. Sofort senkte der sandbraune Wolf seinen Kopf. "Tut mir Leid..."

Die Wölfe rannten weiter und in einiger Entfernung konnte Seth ganz deutlich Angelas Geruch ausmachen. Sie musste hier entlang gelaufen sein, als sie sich auf den Rückweg zu den Cullens gemacht hatte. Doch der Clearwater versuchte die Frau aus seinem Kopf zu verdrängen. Zumindest im Moment. Es ging hier jetzt um Kenai. Die Trauer war noch zu frisch und so fiel es ihm nicht schwer seinen Kopf von allen anderen Gedanken zu befreien. Schließlich näherten sie sich der Lichtung. Seth sah hoch in den Himmel. Der purpurne Rauch war verschwunden. Das einzige was noch blieb, war der Gestank vom verbrannten Gestein. Ein wenig lag auch noch Charlies Geruch in der Luft, doch er musste sich kurz nach Angela und Seth ebenfalls entfernt haben.
Und dann war die Lichtung erreicht. Erneut war der Wolf wie geschockt von dem Anblick - oder lag es nur daran, weil sein Rudel so fühlte. Er konnte es nicht sagen. Die Wölfe nähertem sich ihrem Bruder und sahen ihn mit traurigen Augen an. Seth winselte leise und senkte seine Schnauze. Noch nie hatten sie einen ihrer Brüder verloren. Es war immernoch so unreal. Doch eines wusste er. Sie konnten ihn hier nicht so zurück lassen. Sie mussten ihn vergraben und ihm die letzte Ehre erweisen. Der sandbraune Wolf hebte seinen Kopf und sah sich um. Einige Meter von ihnen entfernt, stieg die Lichtung etwas zu einem Hügel an auf dem ein großer blühender Baum stand. Möglicherweise war das der richtige Ort? "Was meinst du?" fragte er an Jake gerichtet.

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Beitrag  Jacob Black am Mi Jul 27, 2011 11:44 pm

cf; La Push – Haus der Blacks


Der gleichmässige Rhythmus seiner Pfoten, der Jake sonst immer beruhigte, half diesmal gar nicht. Sein Herz pochte schnell und aufdringlich, jeder Schlag setzte einen tiefen Schmerz durch den ganzen Körper.
Jake spürte, wie sich Embry und Seth direkt hinter ihm verwandelten, Leah war noch schnell ins Haus gegangen, um Kim über ihre Abwesenheit zu informieren.
Die Wucht der Gedanken seiner Freunde, überwältigte ihn, stürzte ohne Vorwarnung über ihn ein. Er spürte Embrys Schmerz, der beinahe mit seinem Identisch war – doch er hatte das Gefühl, das seiner ein wenig tiefer ging. Weshalb auch immer.
Vielleicht weil er als Rudelführer die Verantwortung auf seine Brüder und Schwester hatte – die Verantwortung, die er nicht aufrichtig getragen hatte, der er nicht wirklich nachgegangen war.
Seths Gedanken stürzten auf ihn ein, als wollten sie ihn zu Fall bringen. Nun sah er all das, was Seth erlebt hatte, durchlebte das Geschehene. Wie es wirklich passiert war. Ein Schauer durchfuhr ihn, als er zurückblickte…
Wie Seth verzweifelt durch den Wald gerannt war, als er versucht hatte, Kenai zu hören oder zu fühlen. Stattdessen war da einfach nichts gewesen. Und als er seine Augen geschlossen hatte, hatte er einfach nur schwarz gesehen. Nichts hatte darauf hingeweisen, dass noch irgendwie Leben in Kenai gesteckt hatte. Wie Seth mit dem letzten Funken Hoffnung nochmals seine Schritte beschleunigt hatte und als ihn dann nur die kalte, traurige Stille erwartete. Wie er seine langen Beine gezwungen haben musste, weiterzugehen, sein Körper, der ihm nicht hatte folgen wollen, weiterzumachen. Wie er das hellbraune Fell seines Freundes mit seinen grossen, dicken Tränen befleckt hatte. Wie er zu wimmern begonn hatte, umher getapst war, Kenai mit der Schnauze angestupst hatte, auf eine Bewegung, ein Lebenszeichen wartend, hoffend. Er hatte ihn leise angeklefft, ihm befolhen, endlich aufzustehen, ihm ins Ohr gebissen und daran gezogen. Der tiefe Schmerz, der seinen Körper durchjagt hatte, als er begriffen hatte, das Kenai tot war. Mausetot. Jake sah den verzweifelten Seth, wie er versucht hatte das alles hier zu verstehen, versucht hatte den Tod seines Freundes zu verkraften. Doch es war ihm nicht gelungen. Der unbegreifliche Schmerz hatte ihn übermannt, hatte aus dem grossen, starken, immerzu fröhlichen Wolf ein kleines, jaulendes Stückchen Nichts gemacht. Wie er da gelegen war, zusammengerollt, als wäre er selbst an Kenais Stelle gewesen.
Der Schmerz Seths übertrug sich auf Jake – durchströmte ihn und drückte ihn nieder.
Wenn Jake mehr auf den Kleinen aufgepasst hätte, wenn er als Bruder für ihn da gewesen wäre, dann wäre dies alles nicht passiert.
Er war seiner Pflicht als Führer nicht nachgegangen, hatte seine Aufgabe nicht erfüllt. Hätte er mehr Zeit mit ihm verbracht, ihm das Kämpfen beigebracht, anstatt bei Nessie rumzuhängen, oder Sam und Emily Besuche abzustatten, dann wäre er vielleicht vorbereitet gewesen. Er hätte sich gegen diese abscheulichen Vampire wehren können, sie vernichten. Dann wäre er immer noch so augeweckt und mit dem Herz am rechten Fleck bei ihnen. Er hatte nicht mal Zeit, um ihm zu sagen, dass er ihn eigentlich sehr gemocht hatte. Dass seine nette Art auf ihn gewirkt hatte. Dass er ihn sofort als Rudelmitglied willkommen heissen wollte. Sie wären sicherlich richtig gute Freunde geworden, hätte sich über dieses dämliche Wolfszeugs kaputtgelacht. Doch Jake hatte alles zerstört – alles war seine Schuld.
Die Erkenntnis, der Schmerz darüber, was für ein schlechter Mensch, Rudelführer und Freund er war, überkam ihn, wie eine riesige Welle. Der Schmerz nahm die Überhand und er knickte ein. Verzweifelt stürzte er zu Boden, wo er mit geschlossenen Augen, den Kopf unter seinen Pfoten vergrabend, dalag. Er konnte den Strom Gedanken nicht aufhalten. Alles ging auf seine Kappe. Er hätte alles verhindern können.
Embry sagte leise, dass es nicht seine Schuld war, dass Kenai, auch wenn er gewusst hätte, wie zu kämpfen war, trotzdem nur geringe Chancen gegen die Vampire gehabt hätte. Doch Jake lässt nicht auf sich einreden. Geknickt jaulte er umher, läuft im Kreis, schüttelt sein Fell, als könnte er seine Schuld von sich werfen. Plötzlich wurde er so wütend auf sich selbst, dass er sich hätte umbringen können. Wieso war er so ein völliger Vollidiot? Eine Unmenge Zorn steig in ihm hoch, als er an die letzte Wochen dachte und daran, was er alles hätte besser machen können. Er war Schuld an diesem Disaster, Schuld, dass jetzt viele Leute um Kenai weinten. Lieber wäre er, als Schuldiger, gestorben, anstatt Kenai, der noch sein ganzes Leben vor sich gehabt hatte.
Eine Zeit lang lief Jake im Kreis umher, schlug wild um sich, ohne irgendwas zu treffen. Er kleffte laut, sein Schwanz schlug wild umher. Er knallte seine Pfote gegen einen jungen Baum, der sofort zersplitterte. Immer mussten sich diese Vampire einmischen? Hatten sie nichts Besseres zu tun? Anstatt unschuldige Halbmenschen zu töten.
Er fuchtelte wild um sich, jaulte umher. Er hatte nur eine Stressattacke, war dem hier nicht gewachsen, konnte damit nicht umgehen. Er fühlte sich so schwag, obwohl er doch so stark war. Er fühlte sich als kleines Nichts, dass alles falsch gemacht hatte.
Embry, Seth und Leah liessen ihn austoben, bis sein ganzer Zorn endgültig verrauchte, und nur noch der kalte Schmerz zurückblieb, der sich in seinem Körper festhaftete.
Schliesslich war er fertig. Er sprüte es förmlich. All die Wut vermischt mit der Traurigkeit und der schweren Last hatte ihn zu einem verrückten ,was auch immer das war' gemacht. Doch jetzt war es vorbei - er fühlte sich wieder normal. Doch jetzt kam ihm seine Reaktion natürlich ein wenig peinlich vor. Doch die anderen sagten, weder dachten irgendwas. Sie liefen schrittgleich weiter und kamen endlich bei der Weise an. Kenai lag immernoch zusammengerollt und unwegt dort, wie Seth ihn zurückgelassen hatte. Der Anblick traf Jake auf ein Neues - hart und kalt überkam ihn der Schmerz, als würde ihn jemand auspeitschen - doch er riss sich zusammen, wollte nicht noch einmal ausrasten.
Er atmete tief durch den Mund ein, als er ihn betrachtete. Kenai in Wolfsgestalt war wunderschön. Zuvor hatte er ihn noch nie so gesehen, ausser in Seths Gedanken, doch dies war nicht das gleiche. Sein Fell war von einem schönem hellbraun, an manchen Stellen leicht grau und hatte einige hellere Flecken. Eines seiner Ohren war viel dünkler, als das andere, so dass er selbst im Tod verspielt und aufgeweckt wirkte. Die wenigen Sonnenstrahlen, die sich durch die dunklen Wolken bohrten, liessen sein Fell rötlich glänzen. Er war einer der schönsten Wölfe, die Jake je gesehen hatte. Seine Augen waren geschlossen, seine Mundwinkel nach oben gerichtet. Er sah so unglaublich friedlich aus. So seelig. So glücklich. Hoffentlich hatte er auch wirklich seinen ewigen Frieden gefunden. Hoffentlich war er bei all den grossen Quileute im Himmel und konnte dort sein glückliches Leben vollenden. Hoffentlich konnte er bei seiner geliebten Familie sein. Hoffentlich würden sie sich irgendwann wieder sehen.
Seth neben ihm, überlegte, wie sie ihn begraben sollten. Er blickte auf einen kleinen Hügel mit einem grossen Baum darauf, der als passende Stelle geeigent wäre. „Was meinst du?“, fragte Seth.
„Ich meine, der ist perfekt“, sagte Jake leise. „Wir sollten ihn jetzt sofort begraben, bevor ihn jemand siehst, oder die wilden Tiere kommen.“ Er blickte Kenai nochmals genau an. Es war verrückt, aber er hatte das Gefühl, das der schöne, hellbraune Wolf plötzlich verschwinden könnte, wenn er ihn aus den Augen liesse. Doch es war Absurd.
"Wir sollten ihm eine richtige Beerdigung machen, wie er es verdient hätte, oder?", fragte er in die Runde und sein Pack nickte zustimmend.
Nun widmeten sich alle einer Aufgabe, um eine richtige Beerdigung zu schaffen. Leah suchte einen geeignete Grabstein, auf den sie einige Zeilen krizelte. Embry kontaktierte die anderen Wölfe. Jake begann das Loch auf dem Hügel zu buddeln, während Seth ihm dabei half.
Kenai hatte verdient, in Ehre verabschiedet zu werden.



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