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Shoppingzentrum in der Innenstadt

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Shoppingzentrum in der Innenstadt - Seite 4 Empty Re: Shoppingzentrum in der Innenstadt

Beitrag  Sam Uley the first am Di März 08, 2011 4:16 pm


„Du meinst, sie sind Gestaltenwandler?“ Sam zuckte leicht mit den Schultern.
„Ich vermute es, leider hatten wir nicht die Chance das genauer herauszufinden.“
Die Betonung lag hierbei auf dem leider. Da traf man schon mal auf unbekannte Wesen und kam nicht einmal hinter ihr Geheimnis. Doch momentan war er unfähig weiter darüber nachzudenken. Jedes gelenk fühlte sich an, als würde es bleierne Gewichte stemmen, seine Augen brannten förmlich durch das grelle Licht hier im Shoppingcenter.
Jake setzte noch ein paar Mal an, wollte mehr wissen, doch er kam nicht mehr dazu seine Fragen zu beenden, denn man hörte bereits lautes Lachen und Erzählen, als die Frauen aus dem Hochzeitsladen heraus kamen. Ungläubig schaute Sam auf seine Uhr, sie hatten ja doch nur halb so lange gebraucht, wie er erwartet hatte. Dann warf er Jake einen vielsagenden Blick zu, damit er das Thema für nun fallen ließ. Er wollte die anderen nun nicht damit beunruhigen, das hatte auch Zeit, bis sie alle wieder zurück und ausgeschlafen waren. Dass diese Panther sie hierher verfolgt hatten war sowieso auszuschließen, die Volturi hatten garantiert keinen einzigen davon am Leben gelassen.

Als Sam die großen Tüten in Emilys Hand sah, wurden seine Augen groß. Nur zu gerne hätte er einen Blick hineingeworfen. Die Frauen schienen noch ganz aufgeregt zu sein. Frauen. Er selbst war nur froh, endlich dieses Zentrum verlassen zu können, denn die Luft wurde von Minute zu Minute dünner. Das schienen die anderen genauso zu sehen, alle schienen sich darauf zu freuen, endlich wieder ihre Geliebten oder ihre Familie zu sehen, denn einer nach dem anderen verabschiedete sich, manche, nachdem sie zuvor an ihrem Handy getippt hatten.

Sam war froh, als sie das Einkaufszentrum hinter sich gelassen hatten und ihm draußen ein frischer Windzug entgegen kam. Er atmete tief ein, was dazu führte, dass auch seine Kopfschmerzen wieder etwas besser wurden. Jake stand bereits mit seinem Wagen zu Stelle, was Sam recht war. Er hätte sich nun sowieso gerade nicht mehr in der Lage dazu gefühlt, selbst zu fahren. Er ließ sich auf den Rücksitz fallen und schaute aus dem Fenster, während er auf die anderen wartete. Es dauerte nicht lange und er nahm eine Bewegung neben sich wahr, kurz darauf legte Emily ihren Kopf auf seine Schulter. Als er zu ihr herunter sah, sah er sofort, dass sie auch müde war.
„Ich bin fix und fertig. Wusste gar nicht, wie anstrengend so eine Hochzeitsvorbereitung sein kann. Ich will grad nur noch schlafen, schlafen, schlafen!“
Der Alpha lächelte, er konnte sie nur zu gut verstehen und auch er war froh, wenn er sich endlich zur Ruhe legen konnte. In den letzten Stunden war sein Körper in Daueralarm, zu jeder Sekunde bereit anzugreifen, auf alles gefasst. Das machte sich nun bemerkbar, er fühlte sich gerade mindestens doppelt so alt, wie er wirklich war. Doch er war auch glücklich, endlich wieder seine Verlobte bei sich zu haben. Nur widerwillig ließ er sie noch mal kurz alleine, als sie am Flughafen hielten, wo er seinen Koffer aus dem Schließfach, in welches er ihn zuvor gelegt hatte, holen musste. Er schaute auf die breite Anzeigetafel über ihm, in genau zwei Stunden würde wieder ein Flug aus Volterra hier ankommen. Ob Leah inzwischen wohl schon zu Hause war? Aber das würde er ja bald sehen. Er hoffte es, denn immer noch nagte sein Gewissen an ihm, dass er sie und Embry einfach so zurück gelassen hatte.

Die restliche Fahrt verlief ruhig, falls sich jemand unterhielt, bekam er es jedenfalls nicht mit. Es war auch gut möglich, dass er zwischendurch eingepennt war für ein paar Minuten, ohne es zu merken. Solangsam machte sich die Gewissheit in ihm breit, dass sie wirklich wieder zurück waren, dass er nicht gleich wieder weg musste und das er Emily nun endlich, endlich heiraten würde. Freude machte sich in ihm breit, aber zu erst freute er sich nun mal auf ein paar Stunden mit ihr alleine, das hatte er sich nun wirklich verdient.

tbc: LaPush - Die Wohnsiedlungen - Emily's & Sam's Haus
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Shoppingzentrum in der Innenstadt - Seite 4 Empty Re: Shoppingzentrum in der Innenstadt

Beitrag  Jasper Hale am Mi März 09, 2011 11:23 pm

Kaum hatte die Gruppe den Laden verlassen, hörte Jasper Emmett „Herrliche Freiheit“ murmeln. Das ließ Alice allerdings nicht auf sich sitzen und antwortete mehr zu sich selbst als zu Emmett: „So schlimm war‘s auch wieder nicht.“ Danach verabschiedeten sich alle voneinander. Während dessen war Jasper ein wenig in den Hintergrund getreten. So wenig er heute Durst gespürt hatte, so machte es sich doch aufmerksam, dass er längere Zeit nicht gejagt hatte und die Nähe von Emily und Rachel trug nicht positiv zu seiner Beherrschung bei und auch die anderen Menschen, die nah an ihm vorbei liefen, ihn sogar streiften machten es nicht besser. Schnell hielt er die Luft an und, nachdem Sam, Emily, Rachel und Jake verschwunden waren, ging er mit seinen Geschwistern und Alice nach draußen zum Parkhaus.

Bei den Auto’s grinste Emmett Alice an und forderte sie erneut zu einem Rennen auf, aber an ihrer Reaktion sah man, dass sie dazu wahrscheinlich keine Lust hatte, denn sie stieg langsam ein und suchte im Radio einen geeigneten Sender. Jasper ließ sich neben sie ins Auto gleiten. Während sich die beiden anschnallten fragte Alice plötzlich: „War‘s für dich auch so schlimm wie für Emmett?“ Diese Frage kam für Jasper so unvermittelt, dass er sich ruckartig zu ihr umdrehte. „Nein natürlich nicht. Solang es dir Spaß gemacht hat“, antwortete er ihr mit einem Lächeln auf den Lippen. Plötzlich wurde ihr Blick wieder ernst und Jasper konnte sich beinah denken, was jetzt kommen würde. „Was wird mit Charlotte?“, fragte sie ihn leise. Jasper blickte ihr kurz in die Augen, dann wandte er seinen Blick aus dem Fenster. Diese Frage konnte er sich selber nicht beantworten. Charlotte hatte Peter verloren, ihren Seelenverwandten und Jasper mochte sich überhaupt nicht vorstellen, wie sich das anfühlte. Desweiteren hatte sie auch niemanden, zu dem sie gehen konnte. Und irgendwo fühlte er sich auch verpflichtet, für sie da zu sein. Er kannte sie schon so lange. Und Peter war ein sehr guter Freund von ihm gewesen. Andererseits konnte er sich nicht vorstellen, dass Alice begeistert sein würde, wenn Charlotte bei ihnen auftauchen würde. Um ehrlich zu sein wollte er das selber nicht. Eigentlich wollte er sie auch nicht sehen. Er gab ihr nicht die Schuld an allem, was passiert war. Zumindest nicht die ganze. Aber konnte er sie jetzt hängen lassen, weil er einen Fehler begangen hatte? Seine Erziehung ließ dies auch gar nicht zu. Er wusste nicht, ob sie jemals über den Verlust hinwegkommen würde, ob es irgendwann besser wurde. Er wollte es auch gar nicht wissen. Aber was sollte er Alice jetzt antworten? Langsam drehte Jasper den Kopf wieder zu Alice. „Ich weiß es nicht. Sie hat so viel durchgemacht. Sie hat Peter verloren… “ Eine Welle des Ärgers schlug zu Jasper herüber. Wollte Alice, dass er Charlotte aus dem Weg ging? Oder hatte sie einfach Angst, dass er sie wieder betrügen würde? „Alice, egal wie es wird, ich liebe dich. Nur dich. Und wenn Charlotte morgen vor unserer Tür steht, dann liebe ich immer noch nur dich.“ Oder wollte sie, dass er Charlotte die Tür vor der Nase zuschlug und sie versauern ließ? Wahrscheinlich schon. „Aber letzten Endes werde ich dir die Entscheidung in die Hand geben. Und wenn du mir sagst, dass ich Charlotte nie wieder sehen soll, weil du dich nicht sicher fühlst, wozu im Übrigen kein Grund besteht, dann werde ich ihr das sagen. Denn du bist mir tausendmal wichtiger.“ Noch während er diese Worte sprach fuhren sie in die Garage, in der Emmett und Rosalie schon warteten. Jasper stieg aus, ging schnell um das Auto herum und öffnete Alice die Tür.

tbc.: Forks - Das Cullen Anwesen - Vorgarten - Garage, neben dem Cullen Anwesen
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