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Beitrag  Seth Clearwater am Do Mai 19, 2011 4:14 pm

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Beitrag  Leah Clearwater am Mo Mai 30, 2011 2:28 pm

cf: La Push - Auf den Straßen

Etwas zoegerlich nur antwortete ihr kleiner Bruder und betonte das *mir*, was fuer die Gruppe im Auto deutlich machte, dass wohl bei jemand Anderem etwas nicht stimmte....allzu dringend schien es jedoch nicht zu sein, immerhin konnte es warten bis sie bei Jake waren.
Kim war auf dem Rest der Fahrt relativ still geworden, was sie wunderte. Waehrend der letzten paar Stunden hatte sie Leah von Gott und der Welt erzaehlt und kaum waren genuegend Leute dabei die ihre "Anstrengungen" auch zu wuerdigen wussten, hatte sie nichtsmehr mitzuteilen. Vielleicht war sie auch nur konzentriert?
Sie warf ihr einen ueberlegenden Seitenblick zu. Man hatte ja sonst nichts zutun....

Ein erster Tropfen landete schließlich auf ihrem Oberarm, der sich innerhalb einer Millisekunde auf ihrer heißen Haut in Wasserdampf aufloeste. Mit einem etwas genervten Blick musterte sie den Himmel bevor sie schließlich ihr Fenster zukurbelte.
Eigentlich egal, denn Billys Haus konnte man am Ende der Straße beinahe schon mit bloßem Auge sehen.

Nur einige Augenblicke spaeter fuhren sie auchschon vor, Kim parkte das Auto direkt vor der Haustuer und beinahe simultan oeffnete jeder die Tuer und stieg aus. Einige weitere Regentropfen benetzen ihre nackten Oberarme und erneut blickte sie gen Regen, lies ein zwei Tropfen ihre Wangenknochen hinunterrinnen als sie im naechsten Moment die Arme ihres Bruders um sich spuehrte.
Hatte sie ihn kommen gehoert??? Irgendwie nicht.....
Fuer einen Moment lang zuckte sie ueberrascht zusammen, doch als seine sanften Worte an ihr Ohr drangen musste sie doch unweigerlich laecheln. Waehrend er die Umarmung loeste legte sie leicht ihre Hand auf seinem Ruecken ab, doch allzu wohl fuehlte sie sich in dieser Situation noch nicht.
Mit einem verschmitzen Grinsen im Gesicht wuschelte sie ihm kurz durch die Haare und setzte sich in Bewegung.

"Kein Grund zur Sorge, wir hatten ziemlich viel Spaß bei den italienischen Blutsaugern. Ich bin sicher Jake wird auch davon erfahren wollen." ,nickte sie leicht Richtung Eingangstuer und folgte Embry und Kim, die bereits auf "Einlass" warteten.

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Beitrag  Kim Connweller am Mo Mai 30, 2011 5:28 pm

cf.:La Push-Auf den Straßen

Kim sagte den Rest der Autofahrt nichts mehr,sie mochte es nicht wenn so viele da waren und sie denn einfach mal drauflos redet.Mit jemanden alleine zu sein das störte sie überhaupt nicht,dann jemanden alles zu erzählen was sie gehört hatte.
Kim parkte genau vor der Haustür damit alle nicht weit laufen mussten,weil es ja regnet.Naja den anderen sollte der Regen nicht stören schließlich sind sie Wölfe und die haben damit kein Problem.Tja aber Kim war kein Wolf und hatte immer noch einen kleinen Hass auf Regen,Sonne gefiel ihr viel besser.
Kim schaltete das Auto ruckartig aus und alle stiegen gleichzeitig aus als wenn sie alle wussten wann wer die Autotür öffnete.
Kim stieg langsam aber trotzdem zügig aus und ging mit Embry zusammen zur Tür von dem Haus wo Jake und Billy drin leben.Ich klopfte ganz normal,sie wollte nicht laut klopfen.
In der Zeit dachte Kim über einiges nach wie zum Beispiel ob sie zuviel redet,weil das tat sie auf jeden Fall aber sie mochte es.
Sie drehte sich um und guckte zu Seth und Leah und lächelte:"Schön das die beiden sich so super verstehen!"sagte Kim mal einfach so was sie eigentlich dachte.
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Beitrag  Seth Clearwater am Di Mai 31, 2011 1:15 pm

Es freute Seth zu sehen, dass seine Schwester tatsächlich ein Lächeln aufgelegt hatte, also war ihr die Situation wohl nicht derart unangenehm gewesen. Sie legte ihre Hand auf seinen Rücken mit den Worten, dass sie bei den italienischen Vampiren viel Spaß hatten. Seth musste an Embrys SMS denken, in der stand, dass sie Aro die Hand gegeben hatte. Er grinste nur halbherzig. "Jaha, dass kann ich mir vorstellen." Er war wirklich immernoch nicht begeistert darüber, im Gegenteil. Wenn er genau darüber nachdachte wurde er wirklich sauer. Doch das hatte jetzt hier nichts zu suchen. Auf dieses Thema wollte er gerade nunmal gar nicht eingehen. Sie waren wieder hier und das war die Hauptsache. Kim stand währenddessen neben Embry und wartete auf Billy, der ihnen die Tür öffnete. Sie sah kurz nach hinten zu den beiden. Seth verstand jedes Wort und verdrehte kurz die Augen. Man merkte das sie nicht oft mit den Leuten aus Jakobs Rudel abhing. Immer verstanden sich die Clearwater Geschwister nämlich nicht so gut.

Schließlich öffnete ihnen Old Black endlich die Tür und strahlte die Gruppe freudig an. "Ah ihr seid aus Italien zurück, schön euch zu sehen. Hallo Seth." Der junge Clearwater grinste breit und winkte ihm zu. "Ist Jakob da?" fragte er und ging mit großen Schritten auf die Haustür zu. Billy erklärte der Gruppe, dass er ihn schon länger nicht mehr gesehen hatte und vermutete, dass er bei den Cullens war, wenn er nicht mit uns abhing. Seth brauchte seine Schwester nicht anzusehen um zu wissen, wie sie jetzt wieder dreinblicken musste.
"Ok, dann rufen wir ihn eben doch an und sagen ihm, dass er herkommen soll." Billy fragte sie, ob sie nicht hereinkommen wollten um etwas zu trinken. Seth war es egal, obwohl er sich eingestehen musste, dass er nicht wirklich Lust hatte. Er wollte nicht mehr länger warten. Er wollte das Jake endlich kam, damit er mit ihnen reden konnte. Er überließ den anderen die Entscheidung ob sie das Angebot von Billy annehmen wollten. Er wand sich an Embry. "Rufst du ihn gleich an?"

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Beitrag  Jacob Black am Di Mai 31, 2011 10:14 pm

cf. Forks – Anwesen der Cullens – Vorgarten; grosse Wiese nahe am Wald

In Wolfsgestalt raste Jacob durch die Wälder, mit seinen Gedanken hing er immer noch dem vorherigen Gespräch nach. Immer wieder hallten die Wörter Bellas durch seinen Kopf.
Aber ich glaube, es wird Zeit, ihr von der Prägung zu erzählen. Sie war doch vollkommen verrückt geworden. Hatten nicht Edward und sie von Anfang an so dringend gewollt, dass sie erst, wenn sie die richtige Reife hatte, davon erfuhr. Erst, wenn sie sich sicher sein konnten, dass sie vernünftig reagieren und wenn dies auch wirklich verstehen würde. Sie war doch erst drei, Herrgott nochmal! Natürlich war sie geistlich und körperlich schon viel weiter – so ca. um die 12 Jahre alt. Dennoch, sie lebte er seit drei mickrigen Jahren. Und auch wenn er sich manchmal so sehr wünschte, sie wäre schon älter und erwachsener, irgendwie war er doch froh, dass ihm dieser wahrscheinlich schwierige Teil noch bevorstand. Denn wie würde sie reagieren, wenn sie erst einmal wusste, dass er sie so hingebungsvoll liebte, sie so verehrte und schätze, als es je jemand tun könnte. Und was, wenn er nie die Chance hatte, es ihr zu sagen. Wenn sie sich in jemand anderen verliebte – einen aus ihrer grossen Vampirfamilie, der sie mit seinem wundervollen regenbogenfarbig leuchtenden Haut verzaubern konnte. Oder einen normalen Mensch? Vielleicht würde sie, sobald sie ausgewachsen war, ebenfalls die Schule besuchen, und dort jemanden kennenlernen, der mit seiner Normalheit so interessant für sie war, dass sie sich in ihn verliebte. Alles war möglich. In einer Welt voller wahren Sagen und Mythen, sowieso.
Nichts ängstigte Jake so sehr, wie die Zukunft. Wie wird es sein? Was wird passieren? Nichts war unvorhersehbarer als die Zukunft. Vielleicht nicht für die Vampire – weil Alice ihnen alles sagen konnte, was geschehen wird, doch nicht mal sie wusste alles. Für Wölfe, war nichts klar. Für Wölfe blieb der Zukunftsteil offen. Darüber nachzudenken war schlimm - es war, wie wenn man an einem wichtigen Test sitzt und die Antworten einfach nicht herauskriegt. Es gäbe so viele Möglichkeiten, die als Antwort gelten könnte, doch Sicherheit hat man nie. Schlussendlich wird das Blatt leer abgegeben.

Wieder schrien Bella’s Worte auffordernd in seinem Kopf. Ich möchte nicht, dass sie sich verpflichtet fühlt, immer an deiner Seite zu bleiben.
Immer ans seiner Seite zu bleiben? Würde dies wirklich geschehen? Jake sollte schon mit all den Stunden zufrieden sein, die er jetzt mit ihr verbringen konnte. Er sollte sich schon ab all den Tagen freuen, die er mit ihr verbracht hatte. Er hatte so viel mit ihr erlebt - so viele Erinnerungen, so viele Momente – und dennoch konnte er nie genug kriegen. Würde sie sich jemals für ihn entscheiden? Sich entscheiden, für immer bei ihm zu bleiben? Seine Hand zu halten, und nie mehr loszulassen?
So viele Fragen, so wenige Antworten. Und wieder versperrte die Zukunft die Sicht auf die Beantwortungen. Die Aufklärungen, auf all seine Fragen, die heulend und jaulend durch seinen Kopf spukten, sein Gehirn verätzten, es verschlangen.
Doch Jake hatte keine andere Wahl, als diese bösen Geister weiter irrlichtern zu lassen. Dieses ewige Gehirnzermatern brachte ihn nicht weiter. Es schadete nur. Die Zukunft würde schon noch früh genug kommen.
Nun war der grosse, braune Wolf schon beinahe bei der Hauptstrasse angekommen. Dank seiner deprimierten, niedergeschlagenen Gedanken, wegen etwas, dass er weder verändern, noch beeinflussen konnte, wäre er beinahe einfach so rüber gesaust. Im letzten Moment fiel ihm ein, dass um ihn diese fellige Gestalt geschlungen war. Von hier war es nicht mehr weit, also verwandelte er sich zurück, wartete bis keine Autos mehr kamen und flitzte über die Strasse.
Nur noch wenige hundert Meter, dann hatte er das restliche Stück zurückgelegt, und kam bei seinem Haus an.
Dort erblickte er sofort einige sehr bekannte Gestalten. Als erstes entdeckte er Seth – mit seinem riesigen Grinsen im Gesicht - es war sozusagen sein Markenzeichen. Dann war da noch Leah und Embry. Es dauerte ein Moment, bis er es schnallte. Sie sind wieder da, jubelte er innerlich. Jake fiel ein zementschwerer Stein vom Herzen. Auch wenn er von Sam wusste, dass es ihnen soweit gut ging und sie unversehrt waren, so war es dennoch eine immense Erleichterung, sie bei lebendigem Leibe zu sehen - gesund und munter, so wie er sie kannte und liebte.
Kim stand auch bei den drei Wölfen, was Jake sehr verwirrte? Was machte sie da? Eigentlich hatte die Wölfe – abgesehen von Jared – nicht viel mit ihr zu tun. Eigentlich gar nichts.
Nun, die Antwort würde er bald bekommen.
„Heeeey ihr!“, brüllte er , mit beiden Armen wild in der Luft umher fuchtelnd, während noch ca. 50 Meter von ihnen entfernt war. Jake beschleunigte seine Schritte.


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Beitrag  Seth Clearwater am Mo Jun 06, 2011 9:25 pm

So wie Seth die Frage gestellt hatte, konnte er in weiter Ferne bereits schnelle kraftvolle Schritte hören. Reflexartig wand er seinen Kopf in die Richtung aus der der Klang kam. Es nieselte immernoch leicht und feine Wasserperlen fielen ihn von seinen Haarsträhnen die ihm inzwischen schon fast in die Augen hingen. "Nicht mehr nötig Embry. Er kommt." Seth lauschte den Schritten seines Leitwolf. Er hörte wie er seinen Lauf etwas verlangsamte und von einem mal auf das andere war nichts mehr zu hören. Er musste sich in einen Menschen zurückverwandelt haben. Mittlerweile sahen auch Leah und Embry in die Richtung aus der Jakob gleich auftauchen würde. Nur wenige Sekunden war es so weit und er bahnte sich seinen Weg durch die Wälder. Er war noch einige Meter weit entfernt, als er sie schon lauthals begrüßte. Der Clearwater lächelte seinem Chef entgegen "Hey Jake. Lange nicht gesehen. Wie war der Bummel noch?" fragte er mit einem breiten Grinsen auf den Lippen. Automatisch hing er kurz seinen Gedanken nach. Sah das Einkaufcenter vor sich. Sah die Gruppe aus den Quileute und den Cullens. Wieder musste er darüber schmunzeln, wie wohl normale Menschen sie gesehen hatten. Er dachte an Angela, die stets an seiner Seite war und wie sie beide gemeinsam - Hand in Hand die anderen verlassen hatten um alleine zu sein. Mehr oder weniger. Denn hauptsächlich war Seth wirklich gegangen, weil er sauer auf Sam war. Sauer darauf wie er Embry und Leah nur zurücklassen hatte können. Ein Gedankenstrom folgte dem nächsten und er fragte sich was die beiden wohl alleine in Italien getrieben hatten. Was es für einen Grund gegeben hatte, dass die beiden länger geblieben waren. Doch seine Neugierde würde sicherlich bald gestillt werden, wenn sie jetzt alle versammelt waren. Der einzige der von ihrer Gruppe fehlte war Quil, doch der war wieder einmal mit Claire unterwegs - man konnte es ihm ja nicht verübeln.

Während Jakob die anderen beiden und auch Kim begrüßte, fiel Seth jedoch wieder ein, warum es so wichtig war, dass sie endlich beisammen waren. Bevor Voltera kam, musste erst einmal etwas anderes geklärt werden. Seth schluckte und wand sich seinen "Geschwistern" zu. "Leute ich... muss euch jetzt erst mal was wichtiges sagen. Könntet ihr mal kurz... mitkommen?" Die drei sahen ihn zunächst fragend und gleichzeitig skeptisch an. Niemand von ihnen schien zu ahnen, was los war. Jedoch wollte Seth das Ganze nicht vor Kim erzählen. Billy schien zu verstehen und fragte Jareds Freundin erneut, ob sie nicht herein kommen wollte. Jakobs Rudel ergriff die Chance und lief in die Garage. Der Regen störte zwar keinen von ihnen, aber man musste es ja trotzdem mit der Nässe nicht übertreiben. "Also, was ist denn los Seth? Was gibts?" Der Clearwater fuhr sich kurz durch die nassen Haare und atmete tief ein. "Ok... ich muss für Embry und Leah erst mal bei Null anfangen. Ihr kennt doch... Kenai... Leah du musst ihn gesehen haben, als du nach Voltera aufgebrochen bist." In ihren Augen blitzte die Erkenntnis auf, auch wenn sie sich zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht so sehr auf ihn konzentriert hatte. Auch Embry erinnerte sich an den immer gut gelaunten Kenai. Jakob hingegen hatte mittlerweile eine etwas ernstere Miene aufgelegt. Seth seufzte. Er kannte seine Leute einfach zu gut. "Es ist so, er ist auch ein Gestaltenwandler. Das hat er uns an dem Abend erzählt, als ihr aufgebrochen seid. Er hat sich unserem Rudel angeschloßen und..." Er stockte. Die Bilder von Kenais leblosen Körper drangen sich vor seine Augen. Der Geruch von verbrannten Stein fuhr ihm in die Nase. "Ich weis nicht wie es passieren konnte aber... sein Stamm wurde angegriffen. Von zwei Vampiren. Seine Mutter wurde getötet. Er muss ihnen nachgeganen sein - allein." In seinen Augen sammelte sich das Wasser. Er musste sich eilen weiterzusprechen, bevor die Stimme versagte. Warum hatte er sich nicht in einen Wolf verwandelt, dass hätte alles einfacher gemacht. "Er... ist tot. Ich hab ihn gefunden. Er liegt auf einer Lichtung im Seattle Wald. Er hat einen Vampir umgebracht, der andere hatte überlebt, doch nun ist er auch tot. Angela und ich haben zusammen gekämpft." Es herrschte Stille. Niemand sagte ein Wort. Seth wagte es nicht in Leahs Gesicht zu blicken. Er starrte machtlos Jakob an. "Wir können ihn nicht so da liegen lassen Jake." Seine Stimme war nicht mehr als ein Flüstern.

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Beitrag  Jacob Black am Fr Jun 17, 2011 11:47 am

Mit zügigen Schritten ging Jake auf seine vier Freunde zu. Es nieselte leicht, der Regen tropfte ihm ins Gesicht und durchnässte sein T-Shirt. Sein mittlerweile etwas längeres Haar hing im in seine Augen und der Regen störte seine Sicht.
Schnell lief er zu seinen Kameraden, um dem Regen zu entkommen. Seth lächelte ihn schelmisch an, während er nach dem vorherigen Einkaufsbummel fragte. „Hach…“, seufzte Jake vielsagend. Das war schon Antwort genug. Seth und er waren gleicher Meinung wenn es um solche Frauendinge ging. „Anstrengen, langweilig und total uninteressant“, gab er schliesslich zur Antwort. Weiter ging er nicht darauf ein. Er begrüsste Kim, die etwas verunsichert da stand und dann seinen Dad. Nun wollte er endlich seine beiden Rudelmitglieder willkommen heissen. „Leah, Embry!“, strahlte er die Beiden an. „Wie geht’s, wie steht‘s?“, rief er freudig, während er erst Leah umarmte und Embry dann brüderlich die Schulter tätschelte. „Ich hab euch echt vermisst.“ Er sagte es so, wie er es meinte – mit Ehrlichkeit und Herz. Ohne die Zwei war es wirklich etwas anderes gewesen.
„Wie war euer Date mit den Obervampiren? Ich glaube, ihr habt uns einiges zu erzählen.“ Er machte eine einladende Bewegung zum Haus. Doch bevor er eintreten konnte, kam Seth dazwischen. „Leute ich... muss euch jetzt erst mal was Wichtiges sagen… Sein Gesichtsausdruck hatte sich verändert – die bekannte, bittere Maske, unter der er all seine Gefühle problemlos verstecken konnte, kam zum Vorschein. Jake kannte seinen ,Bruder‘, und wusste, was seine Gesichtsausdrücke bedeuteten - ihm schien etwas schwer auf dem Herzen zu lasten. . Könntet ihr mal kurz...mitkommen?“ fragte er – seine Stimme zittrig, leidend, als hätte er Angst vor dem was kommen würde. Er warf einen kurzen Blick auf Kim – anscheinend handelte es sich um eine Neuigkeit, an der sie nicht unbedingt teilhaben musste. Billy verstand diese Deutung und fragte das Mädchen, ob sie nicht hereinkommen wolle.
Das Rudel verschwand in die Garage, wo der Regen sie endlich in Ruhe liess. „Also, was ist denn los, Seth?“, fragte Jake gespannt. Irgendwie war er sich nicht so sicher, ob er hören wollte, was der Clearwater zu sagen hatte. Ein mulmiges Gefühl schlich sich in seinen Magen, als Seth tief Luft holte du dann zu sprechen begann. „Ihr kennt doch… Kenai“, sagte er – sein Ton bekümmert. Vor seinen Augen tauchte der junge Mann auf, der immer gut gelaunt war. Er war ein feiner, netter Kerl, den Jake eigentlich sehr gerne mochte. Plötzlich aber verwandelte er sich in einen grossen Wolf. Nachdenklich schaute Jake in den regen hinaus. Es war sicherlich nicht einfach für ihn gewesen - so ganz allein und unwissend in der Welt der Sagen herumzustolpern. Seth erzählte von seinem Schicksal und Jake atmete erleichtert auf. Seth wollte nur von seiner Verwandlung erzählen – weiter nichts. Nach Seths leidendem Gesichtsausdruck zufolge, hatte Jake gedacht, es wäre etwas Schlimmes passiert. Er hatte nicht damit gerechnet, dass Seth so über Kenai‘s Verwandlung dachte. Es ging ihm anscheinend näher als Jake. Für den Black war es – seitdem Kenai wusste, was mit ihm war und wie er damit umzugehen hatte, nicht mehr so schlimm.
Aber Seths Gesichtsausdruck blieb unverändert traurig und niedergeschlagen. Er sprach weiter, seine Stimme wurde immer mehr zu einem Flüstern – und Jake wurde klar, jetzt kam die Schlimme Nachricht.
Kenai’s Stamm war von Vampiren angegriffen worden, seine Mutter getötet und er war den Vampiren nachgegangen. Jake’s Miene glich nun immer mehr der von Seth. In seinen Augen sammelte sich das Wasser. „Er ist… tot.“, sagte er. Jake bekam keine Luft mehr und die Tränen liefen über. Sie bahnten sich den Weg über seine Wangen, bevor sie an seinem Kinn herunter tropften. Ein tiefer Schmerz drang in sein Herz, quetschte es aus. Er konnte nichts sagen, nichts tun. In seinen Gedanken war nur das Lächeln seines Freundes – so lebendig und fröhlich. Das ganze schien im so unreal. „Oh, Seth….“, brachte er heraus, bevor er seinen ,Bruder‘ umarmte.
„Wir können ihn nicht so da liegen lassen Jake“, flüsterte er.
Natürlich hatte er Recht. Sie mussten ihm einen ehrwürdigen Abschied vom Leben erweisen.
Es war ihre Aufgabe.
Jake setzte sich auf den Boden, die Tränen wollten nicht aufhören zu fliessen. Niedergeschlagen legte er seinen Kopf auf die Knie. Dies musste er erst einmal sacken lassen.
Wieso Kenai? Wieso genau dieser junge Mann? Er hatte doch noch so ein schönes Leben vor sich gehabt. Jake hatte ihn so kurz gekannt. Sie hatten nie richtig die Möglichkeit gehabt, für einander da zu sein. Brüder zu sein.
Der Schmerz fuhr um durch seinen Körper, zerbröckelte sein Herz. Er hatte keine Kraft sich aufzurichten. Kenai war gestorben – etwas in ihm war gestorben.
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Beitrag  Seth Clearwater am Mo Jun 20, 2011 5:14 pm

Endlich war es raus. So lang hatte Seth sich allein mit diesen Gedanken rumplagen müssen, doch nun war es ausgesprochen und so wie die Worte gesprochen waren fühlte er eine große Erleichterung. Doch in den Gesichtern seiner Freunde spiegelte sich etwas anderes. Leah sah einfach nur... irgendwie geschockt aus, lies dennoch keine weitere Regung zu. Seth wusste nicht in ihrem Ausdruck nicht sogar etwas Wut lag. War es generell die Wut auf Vampire oder einfach darauf, dass das ganze passiert war, während sie nicht hier war. Vielleicht war sie der Meinung, dass Jakob und die anderen nicht richtig aufgepasst hatten. Doch wer hatte so etwas schon ahnen können? Davon ab gab es von Sam auch noch genug Leute die die Grenzen bewachten. Es war nicht ihre Schuld gewesen. Außerdem lag das Makkah-Reservat außerhalb und gehörte nich zu dem Bereich der am meisten bewacht wurde. Seth überlegte kurz. So viel hatte sie auch nie mit Kenai zu tun gehabt. Wusste sie überhaupt von wem hier die Rede war? Doch er wollte sich nicht weiter darüber Gedanken machen was sie dachte. Sein Blick wanderte weiter zum Embry und Jakob. Am meisten war Seth wohl von Jake's Reaktion überrascht. Niemals hätte er gedacht, dass er *so* reagieren würde. Auch in seinen Augen sammelten sich die Tränen wie anfangs bei Seth, kurz nach der Situation. Lag es daran, dass Kenai bereits Teil seines Rudels gewesen war? Sein Leitwolf trat mit trauriger Miene auf ihn zu und umarmte ihn. Der Clearwater schloß kurz die Augen. Es tat gut sein Leid und seine Trauer endlich mit jemandem teilen zu können. Schließlich sank Jakob zu Boden und vergrub sein Gesicht. Seth sah ihn traurig an. Er machte jetzt genau das mit, was er bereits hinter sich hatte. Dieses Gefühl der Ohnmacht. Diese Fassungslosigkeit, dass das alles nicht wahr sein durfte. Nicht real war. Und er war sich sicher, es würde noch schlimmer werden, wenn sie Kenais Leiche aufsuchten. Wenn der tote Wolfskörper vor ihnen lag. Seth biss die Zähne zusammen und presste die Lippen aufeinander. Er hatte das Bild seines toten Freundes so deutlich vor den Augen. Es war schrecklich. Er wusste nicht, wie er reagierte, wenn er erneut vor ihm stand. Doch er versuchte diese Gedanken erst mal ganz weit zurückzustecken. Noch war es nicht so weit. Er musste jetzt erst mal für seine Familie da sein. Er beugte sich hinunter zu Jakob und legte ihm eine Hand auf die Schulter. "Es ist nicht unsere Schuld Jakob. Wir konnten es nicht wissen." Er wusste das seine Worte nur ein Tropfen auf den heißen Stein waren, doch vielleicht halfen sie ein kleines bißchen. Immerhin war niemand von ihnen mit seiner Trauer allein. Sie fühlten alle das selbe und gemeinsam würden sie das Ganze durchstehen.

(((Bah is das diesmal wenig Oo Aber mir hat i-wie die Muse gefehlt u recht viel mehr gab es im Moment auch nicht zu sagen ^^")

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Beitrag  Embry Call am So Jun 26, 2011 9:41 pm

Embry stieg als einer der ersten aus dem Auto aus. Er ging sofort zur Tür, doch Kim war gleichen Schrittes mit ihm und klopfte schon an die Haustüre der Blacks. Es hatte leicht zu regnen angefangen, doch Embry störte das nicht sonderlich. Die Regentropfen zischten immer so lustig auf ihrer heißen Haut. Kim hatte sich umgedreht und auch Embry folgte ihrem Blick. Die beiden Clearwater Geschwister standen vereint beieinander. Embry musste leicht lächeln, immerhin hatte er gespürt, dass da ein kleiner Konflikt zwischen den beiden war und er freute sich, dass sie, so wie es aussah, auf dem Wege waren, sich zu vergeben. "Schön das die beiden sich so super verstehen!", meinte Kim neben ihm und Emrby nickte. Er wollte sie nicht aufklären, dass sie gelegentlich einen ziemlichen Groll aufeinander hatten und sich zeitweise am liebsten gegenseitig die Köpfe herrunterreisen wollten. Aber auch das war meist nur von kurzer Dauer und nie ernst gemeint. Immerhin waren sie Geschwister. So dachte zumindest Embry. Er würde ein Geschwisterchen nie so behandeln, wie sich Seth und Leah gegenseitig behandelten. Vielleicht auch einfach, weil er schon so lange ohne jemand anderem außer seiner Mutter aufgewachsen war.
Da kam Billy aus dem Haus. Er begrüßte sie alle freundlich und hieß sie Willkommen in La Push. Embry grinste. Er mochte Jake's Dad ziemlich gerne. Seth fragte ihn gleich, ob Jake Zuhause war, doch Billy verneinte. "Ok, dann rufen wir ihn eben doch an und sagen ihm, dass er herkommen soll. Embry, rufst du ihn gleich an?", war Seth' Antwort auf das ganze.

Embry nickte und er zog schon sein Handy aus der Tasche. Er suchte Jakes Nummer, aber da hörte schon, dass Seth meinte, das wäre nicht mehr nötig. Verwirrt sah sich der Quileute um, da entdeckte er auch schon seinen Kumpel, der mit einem breiten Grinsen auf sie zukam. "Jake man! Schön dich wieder zu sehen! Wie es scheint hast auch du dich hier nicht gelangweilt.", grinste Embry.
Seth meinte dann zu ihnen, er müsse ihnen etwas mitteilen. Er schien wirklich angespannt zu sein, es schien ihn irgendetwas zu bedrücken. Die vier gingen in die Garage, wo Seth anfing zu erzählen. "Ihr kennt doch... Kenai...", meinte er und Embry nickte. Er kannte den netten, lustigen Jungen aus dem Makkahreservat. Er war früher sehr oft hiergewesen und sie hatten sich wirklich gut verstanden. Er hätte gut ins Rudel gepasst., dachte sich Embry, da sprach Seth es auch schon aus, dass Kenai auch ein Gestaltenwandler gewesen ist und er sich Jakes Rudel angeschlossen hatte. Doch wo war er dann? Seht wurde immer trauriger und ihm versagte teilweise schon die Stimme. "Er... ist tot.", diese Worte trafen Embry hart in der Magengrube. Das konnte doch nicht wahr sein oder? Nicht Kenai, er ... es war unbeschreiblich. Jake neben ihm brach in bitterliche Tränen aus und auch Leah war sehr betroffen. Embry selbst kämpfte mit den Tränen. Der gute Freund, der kurzzeitige Packbruder, er war tot. Das war, nicht zu fassen unglaublich.

"Wir können ihn nicht so da liegen lassen Jake.", meinte Seth noch. "Seth hat Recht! Wir müssen ihn herholen und ihn eines Wolfes würdig begraben! Wenn er einen Vampir alleine im Kampf gegen zwei getötet hat, dann starb er in wenigstens in Ehre. Doch leider viel zu früh. Kenai hätte super zu uns gepasst.", Embrys Stimme wurde immer leiser mit dem Gesagten. Nun rollten auch bei ihm die salzigen Wassertropfen die Wangen hinab.


(((Leute, was ich noch sagen wollte. Dankeschön! Das ist so süß, vor allem Jake, wie er trauert. Das macht mich selbst nochmal ganz bedrückt. Mein geliebter Kenai! Dankeschön!! <3)))
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Beitrag  Kim Connweller am So Jul 03, 2011 10:20 pm

Kim ging gleich schnell mit Embry zur Haustür der Blacks und Embry klopfte.
Es hat leicht angefangen zuregnen, was Kim etwas störte. Denn ihr wurde leicht kalt. Sie hatte ihre Jacke bei Jared und ihren Haus vergessen. " So ein Mist." murmelte sie leise. Als Jake sein Vater die Tür öffnete begrüßte er uns erstmal alle und hies uns Willkommen in LaPush dem Zuhause der Wölfe. Kim lächelte Billy an, sie mochte ihn sehr.
Billy sagte uns das Jake nicht Zuhause sei und gleich darauf wollte Embry Jake anrufen via Handy. Aber als Seth dann sagte es seie nicht nötig Jake anzurufen guckte sich auf einmal alle um. Das sah ziemlich witzig aus fand Kim. Aber als denn endlich alle gefunden haben was sie suchten guckten sie alle auf eine Person: Jake. Er kam gerade angelaufen.
Kim mochte Jake schon aber sie hatten nie eine besondere Bindung. Sie redeten nicht viel oder sie unternahmen zusammen so gut wie nix.
Als alle Jake begrüten wollte Kim das auch:" Hey Jake. Schön dich wieder zusehen." sagte Kim zu ihm freundlich.
Als Seth dann sagte er müsste den anderen was miteilen, war Kim neugierig. Sehr neugierig.
Sie wollte auch wissen was los war. Leider ist sie kein Wolf sonst würde sie sowas erfahren.
Die Quieleut gingen weg sie redeten miteinander über irgentwas.
Kim wendete mich dann wieder zu Jacobs Vater.
Billy bot Kim höflicher Weise ein rein zugehen. Sie nickte nur und folgte Billy ins Wohnzimmer, dort setzte sie sich auf das Sofa.
Im Gedanken war sie bei Embry,Jake, Leah und Seth. Ihre Neugier ging mal wieder zu weit. Aber das ist halt sie.
Billy wollte ihr was zu trinken bringen aber sie lehnte höflich wieder ab.
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Beitrag  Jacob Black am Mo Jul 04, 2011 8:55 pm

Niedergeschlagen, mit de Kopf auf den Knien, sass Jake an die Wand seiner Werkstatt gelehnt. Still liefen die Tränen seine Backen hinunter, tropften auf seine kurze Jeanshose und hinterliessen dort einen dunklen Fleck. Sein Kopf schwirrte, tausend Fragen kreisten in seinem Kopf. Wieso Kenai? Er war so ein junger, kluger Mann gewesen, der noch so ein erfülltes Leben vor sich gehabt hatte. Nach all dem Leid, das ihm wiederfahren war, hatte es endlich eine Zuflucht gegeben. Er hätte Teil dieses Rudels sein können, Teil einer Familie, was er so dringend nötig gehabt hätte. Er hätte ein wundervolles Leben gehabt. Doch jetzt war er einfach… Jake konnte es nicht aussprechen. Er schluchzte und erneute Tränen rollten über sein Gesicht – schnell und rastlos, als wollten sie den Kummer, den sie in sich trugen, so schnell wie möglich von sich tragen.
Er hatte Kenai doch so schlecht gekannt. Er hatte diesen Jungen so gerne kennengelernt, ihn lieben gelernt, wie all seine anderen Brüder. Sie hatten doch nicht mal richtig Zeit, um ihn im Rudel Willkommen zu heissen. Und obwohl Jake ihn so schlecht gekannt hatte, hatte er sich sofort zu ihm verbunden gefühlt. Das war bei Wölfen halt so. Sie waren eine Familie, egal was passierte. Und sobald Kenai Eintritt im Rudel hatte, war er ebenfalls Teil davon. Und dies war das, was Jake so zerriss. Er war ein Familienmitglied des Rudels gewesen und so würde es auch bleiben.
Einen für alle – alle für einen, so hiess es doch. Und so war es. Jake schloss erschöpft die Augen – der Schmerz fuhr ihm durch den ganzen Körper und beim Herz saugte er sich fest.
Was war jetzt los mit Kenai? Wie ging es ihm? Wo war er?
War er wirklich dort, wo es die Legenden behaupteten. Mit der Zeit hatte Jake gemerkt, dass sie alle wahr waren – wieso also nicht auch diese? Er hoffte es.
Denn den Legenden nach, kamen alle in eine Welt, in der sie ihr endgültiges Glück finden würden, eine Art Himmel. In der all die Wölfe ihre ewige Ruhe fanden. In der sie den Rest ihres Daseins ein unbekümmerliches Leben führen durften. So sollte es auch für Kenai sein.
Der Tod war nur ein Übergang mit dem man unausweichlich konfrontiert wurde. Kenai musste nun wohl diesen Weg gehen. Vielleicht gefiel es ihm dort, wo auch immer er hinkam. Darauf musste Jake hoffen. Dass ihm nur das Beste wiederfuhr. Vielleicht ging es ihm dort einiges besser als hier. Und er würde sicherlich warten. Irgendwann würden sie alle dort oben wieder zusammenfinden.
Jake war eigentlich nicht sehr religiös, doch was diese Sache anging… Dafür fand er selbst keine Antwort, also musste er daran glauben, was ihm gegeben wurde.
Irgendjemand legte ihm tröstlich eine Hand auf die Schulter. „ Wir können ihn nicht so da liegen lassen, Jake“,sagte Seth. Natürlich hatte er Recht. Er hatte etwas Besseres verdient.
„Wir müssen ihn herholen und ihn eines Wolfes würdig begraben!“ meinte auch Embry.
Jake schluchzte auf, als Embry’s Stimme zum Schluss versagte.
Verzweifelt versuchte Jake mit dem Handrücken die dummen Tränen zurückzuhalten. Doch sie wollten nicht aufhören, zu fliessen. Schliesslich gab er es auf und nahm seinen Kopf von den Knien. Niedergeschlagen blickte er seinen Freunden in die Gesichter, die ebenso voller Trauer überschattet waren. Er sah in ihren tränennassen Augen genau denselben Kummer, denselben Schmerz, den Jake in sich trug. Das war das einzige Gute – sie hatten nicht alleine mit diesem Kummer zurechtzukommen. Sie waren alle füreinander da. Und gegenseitig konnten sie das sicher schaffen – mit viel Kraft und Unterstützung, die sie jetzt umso mehr brauchten.
„Lasst uns unseren Freund ehrwürdig verabschieden. Er schniefte leise und stand dann auf. Müde, bekümmert, nicht in der Fassung mit dem Weinen aufzuhören. In diesem Augenblick waren sie alle nur junge Menschen, die sich mit dem Tod auseinandersetzen mussten. All ihre Stärke, ihre unglaubliche Kraft, der feste Glaube daran, Gutes zu tun – all das war verschwunden. Ihre Willenskraft, das Selbstvertrauen, und die Zuversicht, die ganze Welt in Ornung bringen zu können, alles war kurzerhand von ihnen gefallen. Sie waren nur vier junge traurige Menschen, die ihren Freund verloren hatten. Vier Menschen, denen ein Stück des Herzens gestohlen wurde.
„Seth, wo liegt… er?“ fragte Jake vorsichtig. Er wollte ihn jetzt sehen. Wollte sich wirklich davon überzeugen, dass er tot war. Ein wenig Hoffnung steckte noch immer in ihm.
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Beitrag  Seth Clearwater am Di Jul 05, 2011 3:56 pm

Wie zu erwarten reagierte Jakob überhaupt nicht auf Seths Worte. Kein Wunder. Ihn hatte nicht einmal Angela aufheitern oder aufmuntern können. Sie war auch einfach nur für ihn dagewesen und so würde er jetzt für seine Familie da sein. Embry schien etwas gefasster zu sein als Jakob. Oder schien das nur so? Jedenfalls reagierte er sofort auf den Clearwater und stimmte ihm zu. Doch seine letzten Worte ließen das jüngste Rudelmitglied erneut erschaudern. "Kenai hätte super zu uns gepasst." Seth seufzte und erhob sich wieder. Natürlich hätte er das. Er vermochte jetzt nichts mehr zu sagen. Seine Stimme würde eh abbrechen, selbst wenn er darauf antworten wollte. Er sah hinüber zu Leah. In ihren Augen glitzerte es, doch keine Träne fand ihren Weg über die Wangen. Seth verübelte es ihr nicht. Sie hatte Kenai kaum gekannt. Wahrscheinlich ließ sie sich eher vom Verhalten ihrer Brüder mitreißen. Oder in ihr überwiegte erneut einfach die Wut gegenüber der Vampire. Seth sah auf den Boden. Ja, auch er war wütend. Eine kleine Genugtuung war gewesen, dass er und Angela einen dieser Bastarde gemeinsam erledigt hatten. Sie hatten Kenai gerächt, doch das brachte ihn und seine Mutter auch nicht wieder. Plötzlich schweiften seine Gedanken ab. Sollte er noch einmal ins Makkah-Reservat zurückkehren? Doch was sollte er da? Was sollte er ihnen sagen? Er sah den alten Häuptling vor sich. Seine traurigen, alten Augen. Sicher waren sie gerade dabei an dem zertrümmerten Haus zu arbeiten. Seth kniff die Augen zu und ballte seine Hand zu Fäusten. Hätte er sich nicht früher auf den Weg zu Kenai machen können? Dann wären er und Angela vielleicht noch rechtzeitig gekommen. Vielleicht hätten sie Kenais Mutter nicht mehr retten können. Doch den Jungen hätten sie sicher noch eingeholt. Sie hätten ihn unterstützen und gemeinsam kämpfen können. Nur ein bißchen früher... Der Clearwater öffnete seine Augen wieder und sah seiner Schwester in die Augen. Es lag eindeutig Wut darin. Möglicherweise dachte sie ja doch das selbe wie er gerade. Doch es brachte jetzt nichts sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Keiner von ihnen konnte das Geschehene rückgängig machen, auch wenn sie noch so sehr wollten.

Inzwischen hatte sich auch Jakob erhoben und fand allmählich wieder zu Kraft. Wie lang würde diese Kraft bestehen? Wahrscheinlich so lang bis sie ihn sahen und die endgültige Erkenntniss folgte, dass ihr Freund wirklich tot war. Seth sah Jake ernst an und beantwortete dessen Frage. "Er liegt auf einer Lichtung im Seattle Wald... Wollt ihr ihn wirklich hier begraben? Wie sollen wir ihn denn ungesehen im Wolfskörper hier her bringen?" Der Quileute stellte sich das schwierig vor. Für sie als Wölfe war es natürlich kein Problem schnellstmöglich zum Seattle Wald zu gelangen, aber einen ihrer Brüder hier her bringen? Nein, dass funktionierte nicht. Außer er täuschte sich und seine Brüder hatten einen anderen Einfall. Ihm war jetzt erst mal wichtig, dass sie so bald wie möglich zu ihm gelangten. Er wollte vermeiden, dass zufällig irgendwelche Wanderer auf ihn stießen. Er wollte ihm diese gaffenden Blicke und das Gerede ersparen - auch wenn er es eh nicht mehr mitbekam. Die Jungs schienen sich über seine Worte Gedanken zu machen. Leah sagte rein gar nichts dazu. Seth wollte gar nicht so genau wissen, was in ihrem Kopf vorging. Er starrte hinaus in den Regen, der langsam nachließ. Sogar die Sonne bahnte sich kurz ihren Weg durch die Wolkendecke. Wollte sie sich über sie lustig machen? Oder war es möglicherweise doch ein Zeichen von Kenai. Ein Zeichen der Hoffnung.

tbc - Seattle Wald

(( Hab jetzt schon mal das tbc gesetzt, da wir ja sicher demnächst aufbrechen (; ))

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Beitrag  Jacob Black am Di Jul 05, 2011 9:41 pm

Obwohl die dummen Tränen weiterhin Jakes Wangen hinunterflossen, fühlte er sich auf einmal ein wenig Stärker. Die Zuversicht war zurückgekehrt. Als Wolf lernte man, sich mit solchen Situationen zurechtzufinden. Man lernte, wie man stark blieb, obwohl die ganze Welt zusammenzubrechen schien. Man lernte sich im Leben durchzukämpfen, tapfer und mutig zu bleiben und niemals aufzugeben. Genau das brauchten sie alle jetzt. Der Tod war die schlimmste Qual, die einem widerfahren konnte, die Auseinandersetzung damit war ebenso schwierig. Doch sie waren eine Familie, die zusammenhalten musste. Es brachte nichts, wenn sie sich jetzt fallen liessen. Wenn sie eine Antwort auf den Tod finden wollten – denn es gab diese Antwort nicht. Und wer probierte zu finden, begann langsam aber sicher selbst zu verzweifeln. Aber genau das durfte nicht passieren. Sie mussten zusammenhalten, in stiller Weise trauern – so würden sie es überstehen.
Jake rappelte sich ganz auf, blickte seinen Freunden in die trüber Gesichter und die traurigen Augen, die von Tränen gefüllt waren. Er sah den unendlichen See der Trauer, der sich irgendwo im Nichts verlor, doch ebenfalls sah er diese Entschlossenheit, dieses Vertrauen in einander, dass sie jetzt eine Familie sein und das durchstehen mussten. In einigen Augen sah er noch etwas anderes… Jake brauchte eine Weile, bis er herausgefunden hatte, was es war. In Seths und Leahs Augen blitzte die pure Wut. Jake war viel zu aufgebracht, zu traurig, um dieses Gefühl zu empfinden. Doch je mehr er darüber nachdachte, weshalb sie wütend waren, desto schneller verstand er und die stillen Tränen wurden trockener.
Vampire. Immer mussten sie ihre dreckigen Finger im Spiel haben. Wenn irgendwas falsch lief, war es immer ihre Schuld. Wieso mussten sie töten? War es wirklich ein so tolles Gefühl, zu sehen, wie andere Menschen litten und verreckten. Plötzlich gewann die Wut die Überhand über die Trauer. Doch er wollte sich jetzt nicht darüber aufregen – Kenai würde es schliesslich nicht zurückbringen. Sie mussten jetzt ihren Freund verabschieden, ihn von dieser Welt in die andere überweisen. Bevor ihn noch jemand sah.
„Dann lass uns gehen!“, meinte Jake bestimmt und zog sein Shirt aus. Er wollte keine Zeit verlieren, wollte nicht über all dies nachdenken. Wenn er etwas zu tun hatte, war es leichter – nicht weniger schmerzlich, aber dennoch. Ausserdem fühlte er den Schmerz als Wolf nicht so intensiv.
Während die anderen ihm gleichtaten, lief er aus der Garage in den Nieselregen hinaus. Er rannte zum Wald, band sich seine Shorts um sein Bein und verwandelte sich sogleich. Er spürte „den Wolf“, wie er durch seine ganze Gestalt herumwanderte. Der Schmerz, der eben noch seinen Körper blockiert hatte, sammelte sich allmählich und haftete sich in seiner Herzgegend fest. Sogleich fühlte er sich leichter, freier. Doch der Schmerz war weiterhin da, er pochte bei jedem Herzschlag erneut auf.
Neben sich spürte er die drei anderen sich verwandelnde Wölfe.


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